FitPods: Apple-Patent beschreibt AirPods mit Fitness-Sensoren

Florian Matthey 4

Neben der Apple Watch lassen sich auch die AirPods in die Kategorie „Wearables“ einordnen. Ein Apple-Patent beschreibt, wie sich die Drahtlos-Kopfhörer zu Fitness-Begleitern mit vielen Sensoren fortentwickeln ließen.

Mit dem neuen, im März 2015 eingereichten Patent ersetzt Apple zwei weitere Patente aus den Jahren 2014 und 2007, die zum Teil ähnliche Produkte beschreiben. Die Fortentwicklung könnte ein Anzeichen dafür sein, dass Apple in diesem Fall wirklich an einem entsprechenden Produkt arbeitet: einer Art „Fitness-AirPods“.

Schon jetzt verfügen die AirPods – deren Verkaufsstart sich zuletzt immer weiter verzögert hat – über Bewegungssensoren, die beispielsweise erkennen, wenn der Benutzer einen der beiden Ohrstöpsel aus dem Ohr nimmt oder er ihn antippt, um Siri auf dem iPhone zu aktivieren. Eben dieses Antippen hat Apple jetzt in die Beschreibung des Patents aufgenommen, während in den Vorgängern noch von einer Bedienung durch Kopf-Gesten die Rede war – Apple scheint die Erfindung also tatsächlich mit Blick auf die AirPods fortzuentwickeln.

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Das eigentlich Interessante sind aber die weiteren Sensoren, die Apple im Patent beschreibt: Beispielsweise für Körpertemperatur, Herzfrequenz und Schweißaustritt. Die AirPods könnten so alternativ oder zusätzlich zur Apple Watch fitness- und gesundheitsrelevante Daten des Benutzers aufzeichnen.

AirPods: Integration weiterer Sensoren sinnvoll

Schon kurz nach der Präsentation der AirPods im September meinten Beobachter, dass diese nicht einfach als ein weiteres Headset zu verstehen seien. Stattdessen müsse man sie tatsächlich als „Wearable“-Produkt verstehen, mit dem Apple einen ständigen Kontakt zwischen Benutzer und iPhone über Siri ermöglichen möchte – vor allem auch dadurch, dass sie sich wenig störend mit nur einem Knopf im Ohr benutzen lassen. Die Integration weiterer Sensoren erscheint angesichts dessen sinnvoll.

Quelle: US-Patent- und Markenamt via AppleInsider

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