Amazon Echo Dot (2018): Was kann die Neuauflage des Smart-Speaker-Bestsellers?

Monika Mackowiak

Der Echo Dot von Amazon erschien am 11. Oktober nun bereits in der dritten Generation. Wir klären, was die Neuauflage des Bestsellers unter den Alexa-Lautsprechern alles kann und ob sich das Upgrade lohnt.

Wer sich an das Thema Smart Home und intelligente Lautsprecher erstmal behutsam herantasten möchte, für den bietet der Echo Dot von Amazon einen günstigen Einstieg. Er ist mit einem unverbindlichen Verkaufspreis von 60 Euro vergleichsweise preiswert und schon die zweite Generation des Echo Dot war ein absoluter Verkaufsschlager. Darauf lassen auch die bislang rund 10.000 größtenteils positive Bewertungen schließen, die der Smart-Speaker-Winzling bisher sammeln konnte.

Amazon Echo Dot 2018: Runder, lauter, aber auch ein wenig dicker

Der neue Echo Dot ist seit dem 11. Oktober 2018 für ebenfalls erhältlich, das alte Modell wird derzeit noch abverkauft. Äußerlich hat sich vieles getan: Amazon hat seiner kleinen Plaudertasche im Puck-Format deutliche Rundungen verliehen und sie damit an das Design aller aktuellen Echo-Geräte angepasst. Er ist nun in drei unterschiedlichen Farben erhältlich: Anthrazit Stoff, Hellgrau Stoff und Sandstein Stoff. Durch das runde Design erinnern vor allem die beiden letztgenannten Farbvarianten optisch ein wenig an den Google Home Mini.

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Im Vergleich zur 2. Generation ist der Echo Dot (2018) auch ein wenig größer geworden. Er misst jetzt 99 mm statt 83,5 mm im Durchmesser und ist 43 mm statt 32 mm hoch. Die größte Schwäche des alten Echo Dot war der recht dünne Klang. Dieser soll laut Amazon in der neuen Generation deutlich voluminöser ausfallen. Wir haben schon einmal reingehört und können sagen, dass er tatsächlich wesentlich besser klingt als sein Vorgänger. Detailliertere Infos folgen in unserem ausführlichen Test des Echo Dot (2018).

Amazon Echo Dot: 2. und 3. Generation im Vergleich

Echo Dot 3. Generation Echo Dot 2. Generation

Auf das jeweilige Bild klicken, um es zu vergrößern (Quelle: Amazon).

Was die Tastenbelegung sowie den charakteristischen Lichtring angeht, hat sich nichts verändert. Den 3,5-mm-Audioausgang, um den Echo Dot beispielsweise an eine externe Anlage anschließen zu können, hat Amazon dem neuen Echo Dot ebenfalls verpasst. Alternativ ist eine drahtlose Verbindung per Bluetooth zu externen Audioquellen möglich. Statt eines microUSB-Ladekabels, um den kleinen Smart Speaker an das Stromnetz anzuschließen, kommt nun allerdings ein 15-Watt-Netzteil zum Einsatz (im Lieferumfang enthalten).

Weiterhin ist der Echo Dot mit Dualband-WLAN-Netzwerken der Standards 802.11 a/b/g/n mit 2,4 oder 5 Gigahertz kompatibel. Peer-to-Peer-WLAN und Ad-hoc-Netzwerke werden nicht unterstützt.

Welchen Alexa-Lautsprecher kaufen? Wir sagen es dir:

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Amazon Echo Dot (2018): So kann man mit Alexa sprechen

Um Amazons Sprachassistentin Alexa mit dem Echo Dot nutzen zu können, muss man die Alexa-App auf einem Android-Smartphone oder iPhone installieren und den smarten Lautsprecher mit dem WLAN verbinden. Über die App kann man Befehle verwalten und den Funktionsumfang mit sogenannten Skills erweitern.

Fazit: Lohnt sich das Upgrade?

Vor allem hinsichtlich des Klangs hat Amazon eine Schippe draufgelegt und das war auch definitiv nötig. Die zweite Generation des kleinen Alexa-Lautsprechers klingt dünn und eignet sich als Stand-Alone-Lösung eigentlich nur für das Abrufen von Informationen. Was den Sound angeht, konnte jedes Billig-Küchenradio locker mithalten. Das hat sich mit der Neuauflage von 2018 merklich gebessert. Wer noch keinen Echo Dot besitzt, sollte die 10 Euro mehr ausgeben und sich die dritte Generation kaufen. Wer bereits einen Echo Dot der 2. Generation besitzt, muss aber nicht zwangsläufig aufrüsten, wenn der Dot ohnehin an eine externe Anlage angeschlossen ist.

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