Amazon Echo Dot (3. Generation) im Test: Mehr Stimme für Alexa!

Sebastian Trepesch

Bisher konnte man den weltweit meistverkauften Lautsprecher nicht als ernstzunehmenden Lautsprecher ansehen: Der Echo Dot war eine Mini-Plastik-Büchse und klang auch so. Jetzt hat Amazon den Lautsprecher grundlegend überarbeitet. Ist die Weiterentwicklung gelungen?

Kurz gesagt: Ja!

Amazon Echo Dot (3. Generation) im Test: Fazit

Ja, die Weiterentwicklung ist gelungen. Der Klang des Echo Dot 3. Generation (2018) ist wesentlich besser als der der 2. Generation. Erstmals hört man Sprache damit gerne. Und sogar Musik kann man darüber mal hören, wer keine großen Ansprüche hat. Zudem ist der Dot wesentlich schicker geworden.

Der Echo Dot 2018 eignet sich im Haushalt somit hervorragend als Empfangsgerät für Alexa-Befehle. Denn das ist weiterhin die primäre Aufgabe des Mini-Lautsprechers: Sprachbefehle hören, Rückmeldung zum Wetter geben, smarte Geräte steuern, Telefonate durchführen und einiges mehr.

Amazon Echo Dot (3. Generation) im Test: Bewertung

  • Sprachassistenz: 3/5
  • Kompatibilität mit Smart-Home-Diensten: 4/5
  • Klang: 2/5
  • Design: 5/5

Gesamt: 70 Prozent

Der Amazon Echo Dot kostet – wie ursprünglich auch der Vorgänger – unverbindliche Preisempfehlung. Vielleicht kann man ja schon Ende November in der Cyber-Monday-Woche ein Schnäppchen machen – oder jetzt, als reduziertes .

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Amazon Echo Dot: Das hat uns gut gefallen

  • Der darstellbare Frequenzbereich ist größer, der Klang deutlich besser als beim Vorgänger. Sprache klingt damit erstmals angenehm auf dem Dot, und es ist sogar ein Hauch von Bass erkennbar. Genaueres zum Frequenzverlauf und den Klangeigenschaften im Vergleich zum Google Home Mini siehe in unserem Klang-Test der aktuellen Echos:
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13 Bilder
Klang im Test: Amazon Echo, Echo Dot und Echo Plus im Audiovergleich.
  • Der Echo Dot 2018 ist zudem deutlich lauter als der Vorgänger.
  • Besser sieht er auch aus.
  • Die Erkennung des Schlüsselworts „Alexa“ funktioniert im ruhigen Zimmer auch aus der Ferne sehr gut.
  • Unentwegt arbeitet Amazon fleißig an den Funktionen von Alexa. Zum Beispiel greift der Assistent mittlerweile manchmal auf Skills zurück, die man nicht aktiviert hat, aber die er zur Beantwortung der Anfrage benötigt. Skype-Telefonate über Echos sollen bald möglich werden. Und das Ökosystem wird von anderen Anbietern ebenfalls fleißig ausgebaut.
  • Die Einrichtung des Echo Dot hat Amazon deutlich vereinfacht. Im besten Fall braucht man nicht einmal das WLAN manuell eingeben. Die Netzwerkdaten kann man bei Amazon speichern.
  • Dank Audioausgang und Bluetooth eignet sich der Dot als Zuspieler für die Stereoanlage oder Kopfhörer – zum Beispiel zum Streamen von Spotify oder Amazon Music.

Das hat uns am Echo Dot 2018 nicht so gut gefallen

  • Der Klang ist heutzutage für einen 60-Euro-Lautsprecher etwas dürftig.
  • In lauten Umgebungen reagiert zum Beispiel der HomePod besser auf sein Aktivierungswort.
  • Noch zu oft versteht Alexa Anfragen nicht oder falsch oder gibt unpassende Antworten. (Zur Verteidigung: Die Google- und Apple-Konkurrenz ist nicht besser.)

Das sollte man sonst noch wissen

  • Für 60 Euro kann man klanglich bessere Bluetooth-Boxen bekommen. Man muss ihn also schon wegen seiner Alexa-Anbindung und scharfen Ohren wollen.
  • Apropos scharfe Ohren: Die Mikrofone kann man mit einem Knopf auf der Oberseite deaktivieren.
  • Die Stromversorgung läuft nicht mehr wie beim Vorgänger sehr praktisch über USB, sondern über ein Netzteil – vermutlich wegen der gestiegenen Leistung des größeren Lautsprechers (4,1 cm statt wie bisher 2,8 cm).
  • Aktuell gibt es den Echo 2. Generation (das aktuelle Modell) immer mal wieder reduziert . Hiermit bekommt man ein besseres Preis-Leistungsverhältnis.

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