B&W P7 Wireless: Technische Daten

Stefan Bubeck

 

Typ Ohrumschließend, Wireless (Bluetooth)
Gewicht 323 Gramm
Akku und Laufzeit 370 mAh, bis zu 17 Stunden
Bluetooth und Codecs Bluetooth V4.1, unterstützt aptX (Standard-Latenz), AAC SBC

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B&W P7 Wireless: Das sind die Alternativen

Darf’s auch etwas weniger sein? Wer sich einen B&W P7 Wireless kauft, bezahlt selbstverständlich auch für exklusive Anmutung und ein entsprechendes Design. Klanglich ist er zwar top, aber deshalb noch lange nicht allein auf seinem Thron. Hier sind die Alternativen, die man sich angehört haben sollte.

Für Sparfüchse: Plantronics BackBeat Pro 2


Wenn man in erster Linie auf den Geldbeutel achtet, dann kommt der noble B&W P7 Wireless wohl kaum in Frage. Seine Luxus-Materialien machen sich auch im hohen Preis bemerkbar. Dagegen ist der Plantronics BackBeat Pro 2 ein Schnäppchen, das noch dazu technisch mehr zu bieten hat – denn hier ist eine aktive Geräuschunterdrückung an Bord. Nachteil: Viel Plastik, klanglich nicht auf Augenhöhe mit dem P7 Wireless.

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Eine Liga darüber bietet sich der Noise-Cancelling-Klassiker als Alternative an, ebenso ist einen Blick wert. Die überragende Verarbeitung des P7 Wireless erreicht aber keiner der drei.

Weiterführend zum Thema:
Plantronics BackBeat Pro 2 im Test

Für Fashionistas: Beoplay H4

Wem Design und Materialien wichtig sind, sollte sich den Beoplay H4 aus dem Hause Bang & Olufsen anschauen. Die Dänen sind ebenso wie die Briten von B&W auf hochpreisige Gadgets spezialisiert, einen „billigen“ Kopfhörer von Beoplay wird man in absehbarer Zeit nicht zu Augen bekommen. Der H4 setzt auf Lammleder und einen modern-urbanen Look und kann sich so vom traditionelleren Erscheinungsbild des P7 Wireless differenzieren.


Wenn der P7 ein Rolls-Royce ist, dann ist der Beoplay H4 ein Aston Martin DB9 – oder so ähnlich. Zumindest wirkt er frischer und passt besser zu Hoodie und Sneakers. Der H4 trägt sich außerdem spürbar angenehmer. Insgesamt eine schwere Entscheidung – ein Blick in die eigene Garderobe könnte dabei helfen, hier den passenden Begleiter zu finden.

Für Klang-Puristen: Beyerdynamic DT 770

Der „Killer“ des P7 Wireless lauert im Studio, zumindest in klanglicher Hinsicht. Das Arbeitstier DT 770 kostet nur 150 Euro und hat den perfekten Sound: Neutral, detailreich und druckvoll. So bringt er nicht nur den vielfach teureren B&W P7 Wireless in Bedrängnis – sondern schlichtweg jeden anderen Kopfhörer auf dem Markt.

Der Vergleich der beiden hinkt allerdings: Der DT 770 ist kabelgebunden, kaum für Außeneinsätze geeignet und alles andere als elegant. Um beim Autovergleich zu bleiben: Der Beyerdynamic wäre hier ein Geländewagen der Bundeswehr – aber manchmal ist es genau das, was man eigentlich sucht. Wer sich also für den P7 Wireless hauptsächlich aufgrund seiner Sound-Qualität interessiert und Musik eher auf dem heimischen Sofa als im ICE zwischen Stuttgart und Köln genießt, sollte durchaus einen Blick aufs andere Ufer (hier: Das Studio) werfen. Hier tummeln sich echte Geheimtipps, die technisch und klanglich einiges zu bieten haben.

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