HomePod-Firmware zeigt derzeit keine Hinweise auf Apps

Holger Eilhard

Nachdem Apple die HomePod-Firmware veröffentlicht hatte, dauerte es nicht lange bis diese analysiert wurde. Hoffnung auf Apps gibt es zum Beispiel derzeit nicht.

HomePod-Firmware zeigt derzeit keine Hinweise auf Apps
Bildquelle: Apple.

Apple hatte überraschend in den vergangenen Stunden die erste Firmware-Version des erst ab Dezember erhältlichen HomePod, von Apple als „AudioAccessory1,1“ bezeichnet, veröffentlicht. Diese wurde natürlich nur wenig später unter anderem von Steve Troughton-Smith unter die Lupe genommen. Auf Twitter veröffentlichte er seine Entdeckungen.

Dazu gehört, wenig überraschend, dass unter der Haube von HomePod eine Variante von iOS läuft. Das von iPhone und iPad bekannte SpringBoard heißt im Falle des kleinen Lautsprechers mit Siri-Unterstützung SoundBoard:

Das HomePod-Betriebssystem bietet auch eine Unterstützung von VoiceOver und den damit verbundenen Accessibility-Features. Anhand des zur Verfügung stehenden Codes, geht Troughton-Smith des Weiteren davon aus, dass die Touch-sensitive Oberseite eine LED-Matrix sein könnte. Um ein klassisches Display, wie etwa beim iPhone oder iPad, handelt es sich also wahrscheinlich nicht:

Trotz der iOS-Basis sieht der Entwickler derzeit keine Hinweise auf Apps oder andere Erweiterungen. Dies könnte sich natürlich mit zukünftigen HomePod-Versionen und entsprechenden Software-Updates jederzeit ändern.

Introducing HomePod.

HomePod soll laut Apple im kommenden Dezember zunächst in den USA, Australien und Großbritannien verfügbar sein. Apple hatte den Lautsprecher, welcher auch den Sprachassistenten Siri anbietet, im Juni im Rahmen der WWDC vorgestellt. Wann genau HomePod nach Deutschland kommen wird ist nicht bekannt.

Quelle: Steve Troughton-Smith

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