Top oder Flop? Das Rätselraten um Apples HomePod

Holger Eilhard

In wenigen Stunden erreicht der HomePod, Apples erster smarter Lautsprecher, in den ersten Ländern seine neuen Besitzer. War lange Zeit noch überraschend eine Vorbestellung mit der Zustellung am 9. Februar möglich, verschiebt sich nun die Auslieferung.

Top oder Flop? Das Rätselraten um Apples HomePod
Bildquelle: GIGA/Holger Eilhard.

HomePod: Vorbestellungen in den USA sind ausverkauft

Apples HomePod wird wie bereits berichtet zunächst nur in den USA, Großbritannien und Australien verfügbar sein. Die Auslieferung der ersten Geräte beginnt dort am 9. Februar. Vorbesteller in Kalifornien haben so zum Beispiel am Donnerstag ihre Benachrichtigung über die Lieferung durch UPS erhalten.

War der smarte Lautsprecher lange Zeit noch direkt für die Lieferung am ersten Tag erhältlich, zeigte ein Blick auf Apples Webseite in den USA nun ein späteres Datum. In der Vergangenheit waren Apples Neuvorstellungen häufig innerhalb weniger Stunden nach dem Start der Vorbestellungen ausverkauft und für lange Zeit nicht erhältlich.

So kam es vor zum Beispiel vor, dass man auf die Auslieferung der ersten Apple Watch nach nur wenigen Stunden mehrere Wochen lang warten musste. Beim HomePod ist dies etwas anders. Wer heute beispielsweise in den USA bestellt, sollte den Lautsprecher noch Anfang kommender Woche erhalten.

Geringe Nachfrage nach dem HomePod?

Die weiterhin vergleichsweise gute Verfügbarkeit weckt nun Vermutungen, ob sich der HomePod schlecht verkauft – und wenn dies der Fall sein sollte, warum das so ist. Konkrete Details über die Zahl der Lieferungen sind wie üblich nicht bekannt. Die erste Charge, die von Inventec, einem der beiden aktuellen Zulieferern, produziert wird, soll Gerüchten zufolge eine Million Geräte umfassen. Für das erste Jahr erwarten Beobachter eine Auslieferung von 10 bis 12 Millionen Exemplaren.

Möglicherweise hat Apple bereits zu viele Geräte produzieren lassen und sich mit der erwarteten Nachfrage nach dem Lautsprecher in den ersten Ländern verrechnet. Gegebenenfalls ist der Preis für viele Interessenten schlichtweg zu hoch, die den HomePod als direkten Konkurrenten zu günstigeren smarten Assistenten, wie zum Beispiel Amazons Echo, sehen. Trotz des Ausverkaufs der Vorbestellungen bleibt aber weiterhin die Frage offen, wie gut sich Apples Lautsprecher am Ende verkaufen wird. Möglicherweise geben die Lieferzeiten in den kommenden Tagen und Wochen weitere Hinweise auf die Nachfrage.

Wann der HomePod konkret nach Deutschland kommen wird, ist bislang unbekannt. Apple nannte für Frankreich und Deutschland zuletzt lediglich das kommende Frühjahr.

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