iPod shuffle mit unverhältnismäßig hohen Lieferzeiten: Quo vadis kleiner Freund?

Sven Kaulfuss 6

Besteller eines iPod shuffle müssen dieser Tage Geduld aufbringen. Die verfügbare Ware in den Ladengeschäften Apples schwindet, im Online Store steigt die Lieferzeit auf ungewöhnlich hohe 7 bis 10 Tage. Was hat dies zu bedeuten?

iPod shuffle mit unverhältnismäßig hohen Lieferzeiten: Quo vadis kleiner Freund?

In den vergangenen Wochen und Monaten interessierte sich die Apple-Kundschaft eher für die (knappe) Verfügbarkeit des iPhone 6. Der iPod shuffle lief unter dem Radar und war problemlos lieferbar. Nun wendet sich das Blatt. Aus den USA vernehmen wir Beschaffungsschwierigkeiten in den Apple Stores vor Ort. Verkäufer sollen angehalten sein, die Kunden auf die Bestellmöglichkeit im Apple Online Store zu verweisen. Aber auch dort müssen Käufer mit längeren Lieferfristen rechnen – aktuell zwischen 7 und 10 Geschäftstagen. gelten ebenfalls diese neuen und längeren Beschaffungszeiten.  iPod touch und iPod nano sind hiervon aber nicht betroffen.

Diese Fakten nähren Gerüchte über eine baldige Einstellung des – besonders noch immer bei Sportlern – beliebten MP3-Players. Zuletzt entfernte Apple im letzten Jahr den iPod classic aus dem Programm. Einen Nachfolger gibt es nicht. Später erklärte der Hersteller die Einstellung mit dem Fehlen benötigter Komponenten, hier an erster Stelle zu nennen das nicht mehr produzierte Festplattenlaufwerk.

Ereilt dasselbe Schicksal bald den iPod shuffle? Darüber lässt sich nur spekulieren. Denkbar: Es existieren (allerdings nur vorübergehende) Beschaffungsschwierigkeiten für die Bauteile des iPod shuffle.

Technisch wurde dieser zuletzt im September 2010 aktualisiert. Danach gab es nur noch kleinere Farbanpassungen – ein echter Oldtimer im Apple-Produktprogramm, die Innovationsmöglichkeiten gelten seit geraumer Zeit als erschöpft.

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Die 10 bedeutendsten Modelle des iPod.

iPod shuffle: Bei Händlern derzeit noch lieferbar

Bei freien Händlern gibt es ihn derzeit aber noch problemlos zu kaufen. Was jedoch auffällt: Nicht alle Modelle werden direkt von Amazon angeboten (wenngleich direkt versendet). Markplatzhändler verlangen schon jetzt teils leicht höhere Preise (knapp über 50 Euro bei einer UVP von 49 Euro).

Via Macrumors.

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