iPod wird zur Therapie von Demenz eingesetzt

Julien Bremer 3

Im Bundesstaat Wisconsin in den USA wurde in den Pflegeheimen ein Programm eingeführt, das Demenzkranken helfen soll, sich zu erinnern und zu entspannen. Eine wichtige Rolle dabei spielt der iPod.

In dem Programm bekommen die Demenzkranken einen iPod mit einer personalisierten Playlist. Durch regelmäßiges Hören soll sich ihre Stimmung verbessern und Erinnerungen an die Vergangenheit hervorgerufen werden. Außerdem sollten mit dieser Methode die medikamentösen Therapien seltener zum Einsatz kommen, da die Bewohner entspannter und ausgeglichener sind. Die persönliche Playlist wird von den Angehörigen zusammengestellt.

Pete Eide, der Abteilungsleiter des Health Care Center in La Crosse, Wisconsin hat große Hoffnungen in das Programm: „Wir hoffen, dass es die negativen Reaktionen verringert und dabei hilft, wundervolle Erinnerungen zurückzubringen“.

Bilderstrecke starten(8 Bilder)
Inspirationen für die Gravur von iPod und iPad

Die Musik-Therapie zeigt bereits erste Erfolge, wie Mitarbeiter des Heims und Angehörige der Erkrankten berichten. Demnach sollen die Bewohner durch die Musik wesentlich kommunikativer und entspannter sein, als zuvor. Die Verwirrung der Patienten hat spürbar abgenommen und es scheint, als würden diese wieder mehr Freude am Leben empfinden.

In Wisconsin haben sich bereits 100 Pflegeheime an diesem Projekt beteiligt. Aufgrund des positiven Feedbacks ist die Tendenz aber stark steigend.

Quelle: Trivalleycentral (via Cult of Mac)

Bild: senior man wearing headphones via shutterstock

Wenn du zukünftig keine News verpassen willst, dann like uns auf Facebook oder folge uns auf Twitter. Damit bist du immer auf dem neuesten Stand.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung