Ein neues Buch will Aufstieg und Fall des Smartphone-Herstellers Blackberry erklären. Wie sehr das Unternehmen Apples iPhone unterschätzte, zeigt ein nun veröffentlichter Ausschnitt.

 

Blackberry

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Losing the Signal von Jacquie McNish und Sean Silcoff  erscheint morgen; das Wall Street Journal hat eine Passage aus dem Buch vorab veröffentlicht.

Dass Apples iPhone maßgeblich am Absturz des Unternehmens, das im Jahr 2007 noch RIM hieß, beteiligt war, ist kein Geheimnis. In Losing the Signal beschreiben die Autoren nun, dass Blackberrys Führungsriege vor allem die Zielgruppe für das Apple-Smartphone falsch eingeschätzt hat. Wenn das iPhone ein Erfolg wird, so dachte man, dann nur bei Anwendern, die lieber Youtube-Videos ansehen als sich für Effizienz und Sicherheit zu interessieren.

Mit seiner Hardware-Tastatur glaubte Blackberry, ein Alleinstellungsmerkmal zu besitzen, das die Geräte für geschäftliche Nutzer weiterhin attraktiv machen würde.

Später entschied sich Blackberry, zusammen mit dem US-Mobilfunkanbieter Verizon ein Touchscreen-Gerät auf den Markt zu bringen, das Blackberry Storm. Verizon habe Blackberry allerdings zu einer schnellen Veröffentlichung gedrängt. Das Ergebnis sei ein verpfuschtes Telefon gewesen, das viele Kunden trotz anfänglich guter Verkäufe zurückgaben. Das Image des Herstellers und die Geschäftsbeziehung zu Verizon litten unter dem Flop.

via Appleinsider

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Thomas Konrad
Thomas Konrad, GIGA-Experte für macOS, iOS und Apple-Hardware.

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