Wer Windows als Betriebssystem nutzt und die Sicherheit erhöhen möchte, kann dies mit wenigen Änderungen der Systemeinstellungen leicht machen. Ein paar Tricks, wie beispielsweise unter Windows Dateiendungen einblenden zu lassen, können vor Virenbefall schützen.

 

Windows 10

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Auch das Arbeiten mit verschiedenen Nutzerkonten gehört zu den Maßnahmen, die den Computer schützen und leicht durchzuführen sind. Windows blendet die Dateiendungen standardmäßig aus, um die Nutzer nicht zu verwirren. Stattdessen wird der Dateiname mit dem Symbol der dazugehörigen Anwendung angezeigt.

Windows - Dateiendungen einblenden

Eine der leichtesten Möglichkeiten, Malware zu erkennen, ist jedoch die doppelte Dateiendung, die bei den meisten schädlichen Dateien vorhanden ist. Vor allem dann, wenn eine Datei mit .exe endet und als ein anderer Formattyp angezeigt wird, sollte der Nutzer aufmerksam werden. Deswegen sollte Windows Dateiendungen einblenden. Die Einstellung hierfür findet sich unter den Ordneroptionen im Abschnitt „Ansicht“. Werden auf diese Weise unerwünschte Dateien sichtbar, sollten sie mithilfe des Virenscanners gelöscht oder in Quarantäne verschoben werden.

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Windows Dateiendungen Screenshot

Aktivieren Sie in den Ordneroptionen von Windows das Einblenden von Dateiendungen

Benutzerkonten in Windows sinnvoll verwalten

Um zu verhindern, dass sich unbemerkt Programme installieren können, ist es sinnvoll, mit verschiedenen Benutzerkonten zu arbeiten. Nur ein Konto sollte mit allen Administrationsrechten ausgestattet sein und dieses sollte nicht zum Surfen genutzt werden, sondern nur um Programme zu installieren oder Systemänderungen vorzunehmen. Im Internet bewegen sich sicherheitsbewusste Nutzer am besten, indem sie ein Konto mit eingeschränkten Rechten nutzen.

Windows Dateiendungen einblenden Screenshot

Neben dem Einblenden von Dateiendungen sorgt die Benutzerkontenverwaltung für mehr Sicherheit am Windows-PC

Hierfür finden sich unter der Systemsteuerung unter dem Unterpunkt „Benutzerkonten“ die Möglichkeit, zusätzliche Konten einzurichten und die bereits vorhandenen mit verschiedenen Rechten und Passwörtern auszustatten. Es kann grundsätzlich nicht schaden, sämtliche Konten mit einem Passwort zu versehen, bei dem Administrationskonto ist es jedoch Pflicht. Natürlich sollte auch hier Wert auf ein sicheres Passwort gelegt werden. Varianten wie „12345“ empfehlen sich nicht.

Windows sichern - Firewall richtig einrichten

Die von Windows mitgelieferte Firewall arbeitet so, dass eingehende Verbindungen über eine Whitelist und ausgehende über eine Blacklist funktionieren. Das bedeutet, dass eingehende Verbindungen von der Firewall nur dann zugelassen werden, wenn sie bekannt sind. Bei ausgehenden Verbindungen ist dies umgekehrt: Nur wenn sie auf der Liste stehen, werden sie nicht gestattet. Dies sollte jedoch ebenfalls zu einer Whitelist geändert werden. Das ist zwar umständlicher, erhöht die Sicherheit aber dadurch, dass über alle Verbindungen Klarheit besteht. Um dies zu erreichen, muss über Startmenü → Suchfeldeingabe „wf.msc“ das Firewall-Snap-In aufgerufen werden. Über Übersicht → Windows-Firewalleigenschaften finden sich die drei Profile „Domäne“, „Privat“ und „Öffentlich“, bei denen die Funktion „Ausgehende Verbindungen“ blockiert werden muss. Nun müssen über die „ausgehenden Regeln“ alle Verbindungen eingetragen werden, die vom Nutzer zugelassen werden wollen.

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