Neuer iMac: Teardown zeigt erneut nur schlecht reparierbaren Mac

Holger Eilhard 8

Auch das jüngst überarbeitete Mitglied in der Mac-Familie, der neue 21,5-Zoll-iMac, hinterlässt erneut einen faden Beigeschmack, wenn es um Reparaturen und potentielle Upgrades geht.

Neuer iMac: Teardown zeigt erneut nur schlecht reparierbaren Mac

iFixit hat wieder einmal die Spachtel und Schraubendreher geschwungen und im aktuellsten Teardown den neuen iMac im 21,5-Zoll-Format in seine Einzelteile zerlegt. Wie das Äußere bereits vermuten ließ, gab es an der Konstruktion des neuen Modells keine großen Neuerungen.

So erfordert das Öffnen des iMac erneut, dass man sich den Weg ins Innere durch ein Entfernen des Displays bahnen muss. Dies erfordert beim späteren Zusammenbau den Ersatz des Klebers, der Display und Gehäuse miteinander verbindet. Nach dem Öffnen des Gehäuses fanden die Damen und Herren von iFixit ein hochauflösendes Panel von LG vor.

Wie schon zuvor berichtet, ist der Speicher des kleinen iMac, im Gegensatz zum 27-Zoll-Modell, fest auf dem Logic Board verlötet. Wer also zum 21,5-Zoll-iMac greift, sollte sich bereits beim Kauf bewusst sein, dass sich der Arbeitsspeicher nicht erweitern lassen wird.

Das Zerlegen des neuen iMac ist weiterhin nichts für Gelegenheits-Schrauber, so gibt iFixit dem 21,5-Zoll-iMac ein „Repairability Score“ von 1 von 10 erreichbaren Punkten. Bedeutet: Der neue iMac ist nur schwer zu reparieren, während Upgrades, unter anderem aufgrund der aufgelöteten und damit fest verbauten Komponenten, nur äußerst eingeschränkt möglich sind.

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