Apple Magic Keyboard, Magic Mouse 2 und Magic Trackpad 2 im Test

Sebastian Trepesch 7

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Apple lässt Tastatur, Maus und Trackpad über Jahre in Design und Funktionalität bestehen. Warum auch ständig abändern? Jetzt haben wir also wieder mal eine neue Generation vorliegen. Standardmäßig werden Magic Keyboard und Magic Mouse 2 mitgeliefert. Wer statt der Maus das Magic Trackpad 2 möchte, zahlt 60 Euro Aufpreis. Selbstverständlich gibt es die Eingabegeräte auch einzeln zu kaufen.

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iMac 2019 in „Neu“: Wow, so ein Teil schuldet uns Apple noch.

Apple Magic Keyboard im Test 

Die neue Tastatur ist viel flacher geworden. In Verbindung mit der geringen Tastenhöhe schreibt es sich recht hart – was ich aber nicht negativ bewerte, im Gegenteil. Der Klang der Tasten ist etwas weniger höhenlastig als bei dem Vorgänger, das Tippen hört sich hochwertiger an. Für alle Prinzen auf der Erbse, die sich auskennen: Schreibgefühl und Sound liegen zwischen dem Vorgänger in Kabelausführung und der Bluetooth-Variante.

Bei einzelnen Tasten griff ich anfangs manchmal daneben (Punkt, Gedankenstrich), zudem sind Escape und die seitlichen Pfeile leicht anders angeordnet. Nur etwas Gewöhnungssache beim Umstieg, ich finde das Magic Keyboard toll. Eine Version mit Zahlen-Pad gibt es nicht – wer so etwas benötigt, muss auf ein weiteres Eingabegerät setzen oder bei der Konfiguration des iMac auf die alte Kabeltastatur zurückgreifen.

Das neue Apple Magic Keyboard ausprobiert.

Ob der Akku des Apple Magic Keyboard wirklich einen Monat lang hält und in 2 Stunden wieder aufgeladen wird, konnten wir nicht ausprobieren – schließlich ist der iMac erst seit wenigen Tagen in Betrieb. Während des Ladens über den Lightning-Anschluss (Kabel liegt bei) lässt sich aber weiterschreiben.

Raffiniert ist die Kabelverbindung, weil sie den Akku nicht nur lädt. OS X El Capitan koppelt darüber automatisch die Tastatur an den Mac. Zieht man das Kabel wieder ab, wird die Bluetooth-Verbindung hergestellt – ohne weitere Einrichtung. Gleiches gilt für Trackpad und Maus.

iMac-Käufer können sich freuen, dass das Magic Keyboard schon dem günstigsten Rechner beiliegt. Alle anderen müssen bei Einzelpreis auf ein gnädiges Christkind hoffen.

Fazit: Das Apple Magic Keyboard ist die neue erste Wahl unter den Apple-Tastaturen. Die Handhabung ist wesentlich komfortabler und es schreibt sich mindestens so gut wie auf dem bisherigen Bluetooth-Modell.

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Apple Magic Mouse 2 im Test

Die Magic Mouse sieht aus wie der Vorgänger, doch auch sie hat nun einen integrierten Akku. Die Kritik, dass sich der Ladeanschluss auf der Unterseite befindet, ist durchaus berechtigt. Mich persönlich stört das aber nicht – mir ist das  Aufladen über Lightning wesentlich lieber als das Wechseln und Aufladen der AA-Akkus, wenn man keine Batterien verwenden will. Ein paar Minuten laden halten laut Hersteller für einen Tag, zwei Stunden für einen Monat.

Äußerlich hat sich nichts verändert, im Vergleich zum Vorgänger merkt man aber das bessere Gleiten auf dem Tisch der neuen Gummierung. Die Oberfläche ist wie bisher Touch-empfindlich, eigene Gesten sind darüber möglich. Sie können in den Einstellungen von OS X El Capitan ein- um- und ausgeschaltet werden. Force Touch bietet die Maus übrigens nicht, und der Klick ist noch ein echter Klick.

Im Lieferumfang des iMac inbegriffen. Mit dem Einzelpreis von  steht sie für einen Einzelkauf vermutlich nur für wenige zur Debatte.

Fazit: Die Magic Mouse 2 ist eine hochwertige, funktionsreiche Computer-Maus, die Lademethode Geschmacksache. (Siehe auch: Magic Mouse 2 im Video.) 

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Apple Magic Trackpad 2 im Test

Generell greife ich für die Steuerung statt zur Maus lieber zum Touchpad. Das Design des Magic Trackpad 2 ist natürlich auf die Tastatur abgestimmt. Mit 11,49 x 16 Zentimetern ist es 29 Prozent größer als das alte Modell (wobei mir auch das nicht zu klein war).

Noch mehr als bei dem Keyboard muss man sich bei dem Wechsel auf die neue Generation etwas eingewöhnen. Die Glasoberfläche, über das die Zeigersteuerung, Gesten und Klicks erfolgen, fühlt sich sehr hochwertig an.

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In den Einstellungen von OS X können wir die Multitouch-Gesten konfigurieren. Den Sekundärklick, den „Rechtsklick“, schalte ich als erstes rechts unten ein.

Hier lässt sich übrigens auch die Klickstärke und der zu hörende Ton des Trackpads ausschalten. Denn mit der Force Touch-Technologie ist der Klick rein virtuell: Wenngleich das Trackpad leicht nachgibt, wird der Impuls und das akustische Knacken extra erzeugt.

Wählt man bei dem iMac-Kauf statt der Magic Mouse das Trackpad, zahlt man 60 Euro Aufpreis. Einzeln kostet es noch mehr als die Tastatur – .

Fazit: Ein hochwertiges, großes, komfortables Touchpad mit interessanten Funktionen. Leider völlig überteuert. (Siehe auch: Magic Trackpad 2 im Video.)

Nun zurück zum iMac selbst:

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