Apple Mäuse: 10 Cursorlenker für den Mac

Flavio Trillo 10

Nachdem wir ein paar Tastaturen für den Mac vorgestellt haben, wollen wir natürlich die Maus nicht vernachlässigen. Es folgen 10 Kandidaten für den hart umkämpften Platz neben euren Keyboards.

Apple Mäuse: 10 Cursorlenker für den Mac

Die folgenden Eingabegeräte sind für den Einsatz an iMac, Mac mini, MacBook Pro und Co. gedacht. Sie funktionieren in den meisten Fällen aber auch als Trackpads, Mäuse und Trackballs (ja, die gibt es noch) für Windows-Rechner. Manche der Multitouch-Gesten sind aber nur unter OS X verfügbar.

Apple Mighty Mouse/Apple Maus

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Ähnlich wie der iMac ist die Mighty Mouse (heute: Apple Mouse) fester Bestandteil der Design-Geschichte Apples. Die erste Computermaus von Apple mit mehreren Tasten gab es als kabelgebundene und kabellose Version. Derzeit ist jedoch allein die Variante mit Kabel erhältlich — die Wireless Apple Mouse wurde von der Magic Mouse abgelöst (siehe unten). Es gibt sie höchstens noch als .

Sie ist geeignet für den durchschnittlichen Alltagsgebrauch, Surfen, E-Mails, etc. und kommt auch mit anspruchsvolleren Aufgaben gut klar. Kleine Eigenheit: Rechtsklick geht nur, wenn man vorher beide Finger anhebt.

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Apple Magic Mouse
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Die Magic Mouse löste die kabellose Mighty Mouse im Jahre 2010 ab. Sie verfügt über eine Berührungsempfindliche Oberfläche und ist eine Art Mischung zwischen Trackpad und Maus. Mehrfinger-Gesten erlauben die Steuerung diverser Zusatzfunktionen, doch wirklich glänzen kann die Magic Mouse erst mit Drittanbieter-Software. Nur so werden zum Beispiel die „mittlere Maustaste“ oder direkter Zugriff auf Dashboard und Spaces möglich.

Ein vor allem optisch äußerst angenehmer Mitbewohner des Mac-Schreibtisches.

Apple Magic Trackpad

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Mein persönlicher Favorit: Das externe Trackpad von Apple. iMac-, Mac-Pro- und Mac-mini-User kommen damit in den Genuss von bis zu 5-Finger-Gesten. Vor allem mit kleinen Zusatzprogrammen wie BetterTouchTool eine Produktivitäts-Schubrakete. Da es noch ein gutes Stück größer ist als die Touchoberflächen in MacBook Pro und MacBook Air bietet das Magic Trackpad auch hier einen Mehrwert.

Allerdings ist es mit einem Preis um die 60 Euro nicht gerade die günstigste Peripherie-Anschaffung. Dafür bekommt man stabiles Alugehäuse und eine Glasoberfläche, die sich angenehm anfasst und nicht speckig wird.

Aus Glas ist auch die Oberfläche der günstigeren Alternative, des Logitech T651. Allerdings äußern die Rezensenten sich kritisch zur Präzision und teilweise auch zur Verarbeitungsqualität.

Übrigens: Jedes iPhone und jeder iPod touch können mithilfe von Apps wie etwa Mobile Mouse zu einem Trackpad für den Mac werden. Mit einem iPad könnt ihr auf diese Weise das wohl größte Trackpad aller Zeiten nutzen…

Mobile Mouse Remote (Free)
Entwickler:
Preis: Kostenlos
Mobile Mouse Server
Entwickler:
Preis: Kostenlos

Logitech M185
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Als einfache, leichte und platzsparende Maus für unterwegs oder den heimischen Schreibtisch eignet sich die Logitech M185. Wie die meisten kabellosen Logitech-Produkte benötigt sie ein USB-Dongle zur Kommunikation mit dem Mac. Allerdings verschwindet dieser „nano-Dongle“ beinahe völlig im USB-Anschluss (oder bei Nichtgebrauch in der Maus) und stört nicht. Abgesehen davon, dass durch ihn einer der Steckplätze blockiert bleibt.

Der Liebling vieler Anwender und mit einem Preis von unter 12 Euro sicher nicht die risikoreichste Investition.

Daffodil Magic-Mouse-Klon

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Wie fast immer geht es auch bei der Magic Mouse billig: Mit unter 12 Euro ist diese Daffodil (zu deutsch: Narzisse) ein preisgünstiges Pflänzchen. Auch hier bedarf es eines separaten USB-Empfänger-Dongles.

Sicher darf man bei diesem Preis keine Wunder erwarten. Insbesondere was die Verarbeitungs- und Materialqualität angeht, liegt die Daffodil hinter dem Original. Die Verpackung könnte auch Antibiotika enthalten…

Anker kabellose, vertikale Maus
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Wer häufiger länger am Computer arbeitet kennt die Gefahr der Sehnenscheidenentzündung. Dagegen helfen Handgelenkablagen und, so der Hersteller, auch eine vertikale Maus. Dieses Modell von Anker lässt sich mit aufrechter Handhaltung steuern. Auch hier kommt zwecks Entkabelungskur ein kleiner Dongle zum Einsatz, was die Mehrheit der Rezensenten jedoch nicht zu stören scheint. Für knapp 26 Euro eine gute Alternative zu herkömmlichen Mäusen. 20 Euro kostet die Version mit Kabel.

Logitech Marble Trackball

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Ja, es gibt sie noch. Was wie ein Relikt der Neunziger Jahre wirkt, ist auch heute noch eine Alternative zur Standard-Maus. Der Vorteil: Dieses Modell ist für Links- und Rechtshänder gleichermaßen geeignet. Andere Varianten haben den Ball nur auf der linken Seite.

Ich persönlich bin mit Trackball-Mäusen nie richtig klar gekommen — kenne aber viele, die drauf schwören. Vor allem, wenn der Platz auf dem Schreibtisch begrenzt ist und ein Mauspad nicht passt, ist solch ein Gerät natürlich praktisch. Für Rechtshänder gibt es außerdem noch eine kabellose Variante.

Mad Catz RAT 5 Gaming-Maus
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Mit diesem beinahe martialisch anmutenden Gerät sollen Mac-Gamer auf ihre Kosten kommen. Der Hersteller verspricht volle Anpassungsfähigkeit an die Eigenheiten eines jeden „Jagdstils“. Verstellbare Länge und mehrere Zusatzgewichte (insgesamt 30 Gramm) sowie ein 5600-dpi-Sensor sollen die Mad Catz RAT 5 zu einer reinrassigen Gamer-Maus machen.

Hinzu kommen zwei Scrollräder (eins für den Zeigefinger, eins für den Daumen) und insgesamt 5 Tasten. Sie alle lassen sich programmieren und mit Tastenkombinationen oder Makros belegen. Mehr Werkzeug als Apple-Maus ist die R.A.T. 5 und erinnert irgendwie an einen Kampfjet.

Diese Version ist kabelgebunden. Mit 2,4-GHz-Übertragung ist die R.A.T. 9 am Start. Sie bietet zudem zwei Akkus, von denen einer immer in der Ladestation aufgeladen werden kann.

Razer Naga Gaming-Maus

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Die schon optisch etwas zahmere Version einer Gaming-Maus für den Mac. Mit der Razer Naga kommen vor allem RPG-Enthusiasten (sei es der MMO oder der LSO-Fraktion — Lonely Single Player Offline) auf ihre Kosten. Mit ihrem 12-Tastenfeld für den Daumen und den weiteren Maustasten an der Oberseite bietet diese Maus zahlreiche Möglichkeiten zur Abstimmung auf persönliche Präferenzen.

Vorteil: Es gibt eine Linkshänder-Variante. (Kleiner) Nachteil: Man muss sich einmalig mit dem Internet verbinden und ein Benutzerkonto erstellen, um die Maus vollumfänglich nutzen zu können.

„Design-Maus“
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Für alle Liebhaber besonders geschmackvoller Peripherie: Diese in der Schweiz designte, kabelgebundene USB-Maus mit zwei, sagen wir mal sehr körperbetonten Tasten. Auf ein Scrollrad muss man bei so viel helvetischer Ästhetik leider verzichten. Dafür ist man im USB-Maus-Enthusiasten-Forum ganz sicher für ein paar Stunden der Allergrößte.

Body Mouse — zum Glück nur ein Designkonzept

Bei diesem letzten Schmankerl handelt es sich glücklicherweise nur um eine Computer-Grafik. Niemand wurde gezwungen, dieses ekelerregende Ding in Natura zu betrachten, geschweige denn zu bauen.

Zwei Fingerkuppen (oder Zehen?) als Tasten, ein tätowierter, haariger Hand(?)-Rücken und ein offenes Maul mit lauter Beißerchen an der Unterseite. Die Maus von Chris Lomaka lädt nicht gerade zum Klicken ein.

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Quiz: Bist du ein Mac-Kenner?

Welche Beinamen trug OS X? Und welcher Meilenstein der Computerindustrie war von Apple? Wie gut du dich rund um die Apple-Computer auskennst, kannst du in diesem Quiz testen. 20 Fragen zu MacBook, iMac, macOS & Co:

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