Seit 2005 konnte der Mac seinen Marktanteil am Computer kontinuierlich steigern. Doch in Europa, Japan und Nordamerika flaut dieses Wachstum ab. Im Gegensatz dazu stehen Märkte in Süd- und Mittelamerika sowie China.

 

iMac 2013

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iMac 2013

Vor gut neun Jahren hatte der Mac einen Marktanteil von 2,1 Prozent am PC-Markt. Über die Jahre hinweg stieg dieser kontinuierlich und lag im vergangenen Jahr bei 5,5 Prozent, berichtet der Analyst Charlie Wolf von Needham & Co.

Doch schlüsselt man diese Ergebnisse auf die einzelnen Absatzmärkte auf, ergeben sich daraus unterschiedliche Zahlen. In Europa und Japan war das Wachstum im vergangenen Jahr nur noch gering und lag unter dem Gesamtwachstum des Computer-Markts. In Nordamerika war es sogar rückläufig.

Demgegenüber stehen die Daten in Wachstumsmärkten Lateinamerika, China und der EMEA-Region (Europe, The Middle East an Africa). Der Mac konnte dort deutlich zulegen, wie die Grafik zeigt.

Den Analysten Charlie Wolf stellen diese Ergebnisse vor ein Rätsel. „Wir haben keine Erklärung für die Unterschiede in entwickelten Ländern und Entwicklungsländern. Es könnte sein, dass es sich dabei um einen einmaligen Sonderfall handelt oder um einen Wendepunkt in der Mac-Entwicklung. Mehr Aufschluss darüber werden die kommenden Monate geben“. Die Verkündung der Quartalszahlen am 22. Juli könnte weitere Informationen zu dieser Entwicklung bringen.

Zwar hat Apple erst vor kurzem seine Preise für den iMac gesenkt, wurde dieser Umstand noch nicht in den Statistiken berücksichtigt. Mit einem Preis von rund 1099 Euro liegt der Einstiegspreis aber immer noch sehr weit oben. Erst recht wenn man bedenkt, dass die Kaufkraft in Entwicklungsländern häufiger geringer ist, als in Industrienationen.

via appleinsider