Apple dreht an der Preisschraube und erhöht weiter die Preise. Nachdem im März vorderhand die MacBooks teurer worden, trifft es jetzt den iMac und den Mac Pro – teils hunderte Euro schlägt Apple auf. Wer jetzt noch schnell handelt, umgeht die Preiserhöhung.

 

iMac 2014

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iMac 2014

Der gestrige Tag dürfte von vielen Anwendern sehr ambivalent aufgenommen worden sein. Erfreulich: Apple spendiert dem MacBook Pro Retina in 15 Zoll eine kleines Update und der iMac mit 5K Retina Display bekommt ein leicht günstigeres Schwestermodell zur Seite gestellt  – mit deutlichen Abstrichen bei der Leistung (kein Fusion Drive, langsamerer Prozessor), die den Preisvorteil dann wieder nahezu aufzehren, wir berichteten.

MacBook Pro Retina mit Gutschein 150 Euro günstiger (Deal)

Apple erhöht die Preise bei iMac und Mac Pro

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Die Preise des MacBook Pro blieben gleich, sie wurden erst im März erhöht. Eine erneute Preissteigerung wäre unlogisch. Nachvollziehbar, dennoch dagegen sehr schmerzlich, die exorbitanten Preiserhöhungen des „normalen“ iMac (21,5 und 27 Zoll) und des Mac Pro im Apple Store. Neuerungen gab es nicht. Dennoch nutzte der Hersteller die Gelegenheit, eine Preisanpassung vorzunehmen. Der Grund? Die Kalkulation stammte noch aus glücklicheren Tagen unserer heimischen Währung. Doch der Euro befindet sich in ungebremster Talfahrt, Apple steuert gegen – siehe hierzu auch unseren Kommentar aus dem März („Höhere Preise bei Apple: Wir nennen die Gründe“).

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Konkret: Der kleinste iMac kostete bisher 1.099 Euro, ab sofort 1.249 Euro – eine Erhöhung von 150 Euro. Den Einstieg in die 27-Zoll-Klasse veranschlagte Apple bisher mit 1.799 Euro, jetzt 2.099 Euro – 300 Euro mehr. Richtig weh tut der Blick auf den Mac Pro. Dessen Einstieg wollte bisher mir 2.999 Euro bezahlt werden, aktuell bei Apple ist das identische Modell für 3.399 Euro zu haben – 400 Euro Aufpreis.

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Schnäppchen bei Händlern noch kurze Zeit möglich

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Bei Apple wird's also in jedem Fall teurer. Und bei den Händlern? Die haben schon oder werden demnächst ihre Preise ebenso anpassen. Allerdings: Wer schnell handelt, erwischt noch einen iMac oder Mac Pro zu Preisen, die sogar teils unter den älteren Apple-Preise liegen. Vorausgesetzt, der Händler hat noch Lagerware. In einer aktuellen Stichprobe fanden wir noch günstige Modelle beispielsweise bei Cyberport und Saturn – doch wer weiß wie lange noch?