Parallel zu Apples heutiger Ankündigung, dass man an einem komplett überarbeiteten Mac Pro arbeitet, nannte das Unternehmen auch Details zu kommenden iMacs. Dazu gehört, dass es in Zukunft weiterhin keine Touchscreen-Variante geben wird.

 

iMac mit Retina 5K Display

Facts 

Wie schon die Neuigkeiten zum kommenden Mac Pro, kommen auch die Details zum kommenden iMac aus einem Meeting von diversen Apple-Managern und fünf Medienvertretern. Aus diesem Gespräch ging hervor, dass der iPhone-Hersteller nicht nur an dem neuen Mac Pro arbeitet, sondern auch den iMac noch interessanter für die professionellen Anwender gestalten will.

Im Gegensatz zum überarbeiteten Mac Pro soll das Update für den iMac jedoch noch in diesem Jahr erscheinen. Die Apple-Manager, Phil Schiller (Senior Vice President of Worldwide Marketing), Craig Federighi (Senior Vice President of Software Engineering) und John Ternus (Vice President of Hardware Engineering), wollten aber keine konkreten Details zur kommenden Hardware nennen.

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Lediglich auf die Frage, ob sich Apple einen Touchscreen-iMac vorstellen könne, wie etwa Microsofts Surface Studio, gab es eine klare Absage durch Phil Schiller. Er hört die Wünsche von professionellen Anwendern; ein Touchscreen-Mac gehört nicht dazu. „Sie interessieren sich für Dinge wie Performance, Speicher und Erweiterbarkeit“, so Schiller.

Laut Apple wird es in diesem Jahr noch eine Reihe neuer iMac-Konfigurationen geben. Einige davon sollen sich speziell an professionelle Nutzer richten. Der beliebteste Desktop-Mac für diese Zielgruppe ist laut Apples Managern der iMac.

Federighi sagte weiter, dass man in den vergangenen 10 Jahren beim iMac eine „unglaubliche Evolution“ beobachtet hat. So kann man einen aktuellen 5K-iMac für viele professionelle Dinge einsetzen, die, so Federighi, mit der ersten iMac-Generation noch undenkbar waren. Vieles, was damals noch einen Mac Pro erfordert hätte, kann heute von einem iMac übernommen werden. Federighi erhofft sich, dass man in Zukunft mit dem iMac aber noch mehr professionelle Anwender erreichen kann.

Über die konkreten Spezifikationen eines derartigen „iMac Pro“ kann aktuell nur spekuliert werden. Kommt ein MacBook Pro beispielsweise ausschließlich mit USB-C-Ports, heißt dies nicht automatisch, dass auch ein kommender iMac – oder Mac Pro – nur mit diesen Ports ausgestattet ist. Derartige Hardware-Entscheidungen werden modellspezifisch getroffen.

Quellen: Daring Fireball, Mashable, TechCrunch

Holger Eilhard
Holger Eilhard, GIGA-Experte für iPhone, iPad, Mac und alles andere zum Thema Apple.

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