Der neue iMac mit Retina 5K Display ist auf den ersten Blick ein Consumer-Produkt - das in Sachen Rechenleistung aber sogar die günstigste Variante des Mac Pro übertrifft.

 

iMac mit Retina 5K Display

Facts 

Der iMac mit Retina 5K Display soll potentielle Kunden vor allem durch sein Display überzeugen. Doch auch die Rechenleistung kann sich sehen lassen: Wer als Built-to-order-Option einen 4,0-Gigahertz-Quad-Core-Core-i7-Prozessor wählt, erhält einen Rechner, der sogar das Einstiegsmodell des Mac Pro hinter sich lässt.

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Primate Labs hat Benchmark-Ergebnisse des neuen iMac veröffentlicht und diese auch mit dem Mac Pro verglichen. Die Basis-Ausführung des Retina-iMac mit 3,5-Gigahertz-Quad-Core-Core-i5-Prozessor ist ihrerseits etwas langsamer als die Core-i7-Modelle der 2013er-Generation des iMac, lässt aber alle bisherigen Core-i5-iMacs hinter sich.

Der Core-i7-Retina-iMac erreicht im Multi-Core-Geekbench-3-Test 16407 Punkte, der 3,7-Gigahertz-Xeon-E5-Mac Pro mit vier Prozessorkernen wiederum „nur“ 14445 Punkte. Alle anderen Mac-Pro-Modelle erreichen wiederum deutlich höhere Werte (zwischen 20758 und 32550 Punkte), allerdings arbeiten diese Rechner auch mit noch mehr Prozessorkernen.

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Im Single-Core-Test lässt sogar der Core-i5-Retina-iMac sämtliche Mac-Pro-Modelle hinter sich, was allerdings nicht überrascht, da Intels Xeon-Chips stärker auf den Einsatz vieler Prozessorkerne optimiert sind.

Letztendlich zeigen die Tests, dass sich der neue iMac durchaus auch für viele professionelle Einsatzgebiete eignet - obwohl es sich beim iMac traditionell um ein Consumer-Produkt handelt. Apple bewirbt das Retina-5K-Display unter anderem damit, dass sich mit Final Cut Pro X 4K-Videos in voller Auflösung bearbeiten lassen, während gleichzeitig die Final-Cut-Benutzeroberfläche auf dem Bildschirm zu sehen ist.