Leistungsstarker Apple iMac „Pro“ soll Ende des Jahres erscheinen

Thomas Lumesberger

Die Gerüchte zum iMac „Pro“ verdichten sich, neuesten Meldungen zufolge wird das Gerät gegen Ende des Jahres erhältlich sein. Darüber hinaus sollen leistungsstarke Komponenten zum Einsatz kommen.

In den letzten Wochen gab es mehrere Gerüchte zu einem neuen iMac „Pro“. Das zu zukünftigen Produkten oft gut informierte Portal DigiTimes bestätigt nun diese zuletzt bekanntgewordenen Informationen. Das Nachrichtenportal soll von diversen taiwanischen Zulieferern Apples erfahren haben, dass der Konzern aus Cupertino an zwei neuen iMac-Modellen schraubt. Einer davon soll das High-End-Segment im Visier haben und dem Microsoft Surface Studio Konkurrenz machen.

Hierfür setzt Apple laut den Informanten auf einen Intel Xeon E3-1285. Vermutlich wird es sich dabei um einen Xeon E3-1280 v6 mit gekoppeltem Grafikchip von Intel handeln. Darüber hinaus wird der iMac „Pro“ angeblich mit einem riesigen ECC-Arbeitsspeicher zwischen 16 GB und 64 GB ausgestattet sein. Die Kapazität des RAMs der aktuellen iMac-Modelle beläuft sich maximal auf 32 GB. Zudem soll Apple einen NVMe-SSD-Festspeicher mit einer maximalen Kapazität von bis zu 2 TB verbauen. Eine dedizierte Grafikkarte wird angeblich ebenfalls mit an Bord sein. Damit sollen vermutlich VR-Inhalte und Pro-Apps unterstützt werden. Angeblich wird die Pro-Variante des iMac sowohl mit einer Bildschirmdiagonale von 21,5 Zoll, als auch mit 27 Zoll angeboten werden.

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Der High-End-iMac soll im zweiten Halbjahr vorgestellt werden und gegen Ende des Jahres erhältlich sein. Erfahrungsgemäß ist eine Vorstellung gegen Ende Oktober zu erwarten, da Apple bereits in den vergangenen Jahren diesen Zeitpunkt zur Vorstellung aktueller Mac-Hardware gewählt hat.

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iMac Pro als vorübergehende Alternative

Viele professionelle Anwender warten schon seit Jahren auf ein großes Update des Mac Pro. Apple ließ sie bis dato warten, vor 2018 wird sich das nicht ändern. In einem Gespräch mit diversen US-Journalisten haben das diverse Apple-Manager, darunter Phil Schiller (Senior Vice President of worldwide marketing), ausgeplaudert. Die Wartezeit soll allerdings belohnt werden, denn Apple überdenkt das Konzept noch einmal komplett und wird dem Mac Pro 2018 ein vollkommen neues Design spendieren. Eine zentrale Rolle wird dabei der modulare Aufbau spielen, so die Manager.

Vermutlich wird der ein oder andere Nutzer im kommenden iMac Pro eine Alternative sehen.

Quelle: DigiTimes via AppleInsider

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