iMac Pro: Bis zu 18 Kerne für den neuen Profi-Mac

Sebastian Trepesch 9

Er wird ein Monster, er wird der leistungsfähigste Mac, er wird Space-Grau und er ist doch noch im Dezember erhältlich: der iMac Pro. 

Update vom 12. Dezember 2017:
Apple hat soeben – und sehr kurzfristig – den Marktstart des iMac Pro bekanntgegeben: Schon übermorgen, am 14. Dezember, kann der All-in-One-Rechner bestellt werden.
Der Startpreis beträgt in Deutschland 5.499 Euro.

Originalmeldung vom 05.06.2017:

Eine derart frühe Vorankündigung eines Rechners ist für Apple untypisch, doch offensichtlich will Apple Käufer nicht an andere Computerhersteller verlieren: Auf der Keynote der WWDC 2017 gab Apple bereits eine Vorschau auf den neuen Rechner. Erscheinen wird er aber erst im Dezember 2017. Das Grunddesign ist bekannt – die Farbe ändert Apple aber in ein edles Space-Grau. Gleiches gilt für die dazugehörige Tastatur und Maus. Die Bildschirmdiagonale bleibt mit 27 Zoll im Vergleich zum aktuellen 5K-Modell bestehen. Aber der Prozessor: Ein 8-Core Xeon Prozessor ist integriert, die maximale Konfiguration bietet aber sage und schreibe 18 Kerne. Ein neues Belüftungssystem macht es möglich.

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Die hohe Leistung hat Apple für professionelle Kunden entwickelt, für fortschrittliche Grafikbearbeitung, Virtual Reality Content-Erstellung und Echtzeit-3D-Rendering vorgesehen. Das Unternehmen möchte damit einen Highend-Rechner auf ein Desktop-Modell schrumpfen. Wir erinnern uns: Ein neuer Mac Pro soll erst 2018 erscheinen.

Technische Daten des iMac Pro

  • Xeon Processor, 8 bis 18 Core
  • Radeon Vega Grafic
  • bis zu 11 TeraFlops Rechenleistung (einfache Präzision)
  • bis zu 22 TeraFlops Rechenleistung (halbgenaue Präzision)
  • bis zu 128 GB EEC Speicher
  • bis zu 4 TB SSD (3GB/s)
  • 4 Thunderbolt-3-Anschlüsse
  • 10 Gb Ethernet
  • UHS-II SDXC Speicherkartenslot
  • (nur) Bluetooth 4.2
  • Kräftigere Lautsprecher
  • 4 Mikrofone
  • VESA-Mount-Option
  • 500 Watt Power-Unterstützung

„Das ist der schnellste und leistungsstärkste Mac aller Zeiten, der zum ersten Mal Leistung der Workstation-Klasse auf den iMac bringt“, fasst John Ternus, Vice President Hardware Engineering von Apple, die Intention zum iMac Pro zusammen. „Wir haben das ganze System neu konstruiert und eine völlig neue Thermalarchitektur entworfen, um außergewöhnliche Leistung in das elegante, leise iMac-Gehäuse zu bringen, das unsere Kunden lieben — iMac Pro ist ein großer Schritt vorwärts und so etwas hat es bisher noch nicht gegeben.“

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iMacs und MacBooks (Pro, Air) von Juni 2017 kaufen: Modellempfehlungen und Händler.

Preis und Release des iMac Pro

Der iMac Pro wird ab Dezember 2017 ausgeliefert, einen genauen Termin gab Apple noch nicht bekannt. Der US-Preis beträgt 4999 US-Dollar in der Anfangskonfiguration mit 8-Core-Prozessor, 32 GB EEC-Speicher und 1 TB SSD. Der Euro-Betrag dürfte den noch um ein paar Hunderter übertreffen.

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