iMac Pro: Topmodell wird mehr als mancher Neuwagen kosten

Florian Matthey 10

Apple hat die Rufe nach einem wirklich leistungsfähigen Mac erhört und für Ende des Jahres den iMac Pro angekündigt. In der leistungsfähigsten Variante wird dieser aber mehr als ein Kleinwagen kosten.

iMac Pro: Topmodell wird mehr als mancher Neuwagen kosten

Schon Grundausstattung des iMac Pro kostet 4.999 Dollar

Apple hat bisher nur angekündigt, dass die „Grundausstattung“ des iMac Pro in den USA 4.999 US-Dollar kosten werde – der Europreis dürfte noch um einige hundert Euro darüber liegen, immerhin kostet beispielsweise der aktuelle Mac Pro in den USA je nach Ausführung 2.999 und 3.999 US-Dollar, in Deutschland hingegen 3.399 und 4.599 Euro.

Für alle, denen die Grundausstattung des iMac Pro nicht ausreichen wird, werden Built-to-Order-Optionen im Apple Store bestehen. Wie teuer diese jeweils sein werden, hat Apple noch nicht bekannt gegeben; eine Konfiguration ist auf der Website des Unternehmens noch nicht möglich. ZDNet hat sich aber die Mühe gemacht, anhand bisheriger Apple-Preise für „Sonderausstattungen“ zu errechnen, wie teuer ein iMac Pro in der Top-Ausstattung werden kann.

iMac Pro: Power to the Pro.

Alleine 18-Kern-Update könnte 4000 Dollar kosten

Für viele Benutzer wird die Grundausstattung mit 8-Kern-Xeon-CPU, 32 GB leistungsfähigem 2666-MHZ-DDR4-ECC-RAM, 1 TB SSD-Speicher und einer AMD Radeon Pro Vega mit 8 GB HBM2-RAM schon ausreichen. Apple wird aber in allen Bereichen deutlich mehr ermöglichen: Als Prozessor wird auch eine 18-Kern-Variante zur Verfügung stehen, der Arbeitsspeicher wird sich auf bis zu 128 GB erweitern lassen. Die Grafikkarte gibt es auch in einer 16-GB-Video-RAM-Variante. Außerdem werden Benutzer bis zu 4 TB SSD-Speicher einbauen lassen können.

ZDNet verweist darauf, dass wohl allein die Differenz der Listenpreise zwischen den Prozessor-Varianten 2.282 US-Dollar betragen werde. Apple werde sicherlich mehr als das für das Upgrade verlangen – bei bisherigen iMacs schlägt Apple fast 75 Prozent auf die Intel-Listenpreise drauf. Das CPU-Upgrade dürfte sich Apple daher eher an die 4.000 US-Dollar kosten lassen.

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Der „echte” iMac Pro: Hey, Apple – so hätte er aussehen sollen!

Euro-Preis könnte an der 20.000-Grenze kratzen

Ähnliche Rechnungen lassen sich für den Arbeitsspeicher, die Grafikkarte und den SSD-Speicher anstellen. Insgesamt kommt ZDNet auf eine Summe in Höhe von 17.324 US-Dollar. Sollte der Preisunterschied in Deutschland in der Relation ähnlich wie beim Mac Pro ausfallen – circa 15 Prozent – könnten wir mit einem Preis über 19.900 Euro rechnen. Für diesen Preis gibt es sogar schon günstigere Mittelklasse-Wagen…

Quelle: ZDNet via 9to5Mac

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