Power für den iMac Pro: Neue Core-i9-Chips mit bis zu 18 Kernen

Florian Matthey 1

Intel hat eine Reihe neuer Chips der Serie „X“ vorgestellt – darunter auch Core-i9-Prozessoren mit 14 und 18 Kernen. Diese sollen im September erscheinen. Diese Chips passen wohl auch zum iMac Pro.

Power für den iMac Pro: Neue Core-i9-Chips mit bis zu 18 Kernen

Mit einer Pressemitteilung hat Intel gestern eine ganze Reihe an Prozessoren der neuen „X-Serie“ angekündigt, die von Core-i5-Chips mit 4 Prozessorkernen über Core-i7-Chips mit 6 und 8 Kernen bis hin zu Core-i9-Chips mit 10, 12, 14, 16 und 18 Prozessorkernen reichen. Die Chips mit bis 10 Kernen sind bereits erhältlich, die 12-Kern-Chips werden Ende August, die 14- bis 18-Kern-Chips am 25. September erscheinen.

iMac Pro: Power to the Pro.

Auf den ersten Blick passen diese Chips sehr gut zum iMac Pro, der im Dezember erscheinen soll. Immerhin wird das Topmodell des Rechners Apple zufolge mit 18 Prozessorkernen arbeiten. AppleInsider verweist allerdings darauf, dass die Chips in einem wichtigen Punkt möglicherweise nicht zu Apples Ankündigung passen: Das Unternehmen hatte erklärt, dass das Basismodell 32 GB ECC RAM bekommen würde – also Arbeitsspeicher, der besonders gegen Fehler geschützt ist. In Intels Ankündigung ist allerdings nur von einer Unterstützung von normalem DDR4 RAM die Rede. Dieser Einwand ist nur bedingt berechtigt, da sich die ECC-Technologie auch mit DDR4 RAM kombinieren lässt.

intel-core-x-serie

Andererseits befinden sich in macOS High Sierra Hinweise dafür, dass Apple im iMac Pro Server Sockets für den Prozessor verwenden wird, was für den Einsatz von Xeon-Chips statt Core-i9-Chips spricht. Allerdings fehlten vor einem Monat bei der Ankündigung neuer Xeon-Chips wiederum Kandidaten, die zum iMac Pro passen würden.

Ein Punkt, den Intel in seiner Pressemitteilung zu den Core-i9-Chips nennt, passt jedenfalls sehr gut zum iMac Pro: Die Chips seien unter anderem dafür designt, genug Leistung für Virtual-Reality-Anwendungen zu liefern. Bei der Präsentation der jüngsten iMacs und vor allem des iMac Pro hatte Apple unter anderem auf die VR-Fähigkeiten der neuen Rechner verwiesen.

Der Core-i9-Chip mit 18 Prozessorkernen kostet in Intels Preisliste stolze 1999 US-Dollar. Das ist etwas weniger als das, was nach der Präsentation des iMac Pro für das Topmodell geschätzt wurde. Die Rechnung deutete damals an, dass das Topmodell in den USA über 17.000 US-Dollar kosten würde – was wohl in Deutschland einen Preis um 20.000 Euro bedeutet.

Quellen: Intel, AppleInsider

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