Mac Pro 2013: Mutmaßliche Geekbench-Ergebnisse von 8-Kern-Modell

Florian Matthey

Wie leistungsfähig wird der neue Mac Pro sein? Apple hat immer noch nicht alle Details zum neuen Rechner verraten; immerhin sind jetzt aber neue Geekbench-Ergebnisse aufgetaucht.

Mac Pro 2013: Mutmaßliche Geekbench-Ergebnisse von 8-Kern-Modell

Bereits im Juni waren bei Geekbench Testergebnisse zu finden, die von einem Mac Pro 2013 mit 12 Prozessorkernen stammen sollten. Dieses Modell erreichte einen nur geringfügig höheren Wert als die bisherigen Mac-Pro-Modelle mit 12 Prozessorkernen, obwohl die Hardware der Vorgängermodelle schon recht veraltet ist. Allerdings war beispielsweise unklar, wie gut das Betriebssystem zu diesem Zeitpunkt für das Mac-Pro-Modell optimiert war - zumal die Testergebnisse auch gefälscht sein konnten.

Aus demselben Grund sind auch die neuen Ergebnisse mit Vorsicht zu genießen. Diese sollen von einem Mac Pro 2013 mit 8 Prozessorkernen stammen, die Xeon-E5-1680-Kerne arbeiten mit jeweils 3 Gigahertz. Auf diesem Mac lief Geekbench 3 und nicht Geekbench 2, so dass sich die Ergebnisse nicht mit den Mac-Pro-Werten vom Juni vergleichen lassen.

Wohl ist aber ein Vergleich mit den alten Modellen des Mac Pro möglich: Der neue 8-Kern-Mac Pro erreicht einen Geekbench-3-Wert in Höhe von 24429 Punkten, der bisher schnellste Mac Pro mit ebenso vielen Prozessorkernen erreichte 15702 Punkte - wobei es sich hier um das Modell aus dem Jahr 2009 handelt, der 2010er-8-Kern-Mac Pro war mit 13948 Punkten etwas langsamer.

Der 2013er-Mac Pro kann es in dieser Konfiguration auch mit dem 2010er-12-Kern-Mac Pro aufnehmen, der im Geekbench-3-Test auf 24363 Punkte kam. Lediglich das Topmodell aus dem Jahr 2012 war mit ebenfalls 12 Prozessorkernen schneller; dieser Rechner erreichte 25250 Punkte.

Diese Geekbench-Tests beschränken sich rein auf die CPU-Leistung beim Einsatz aller Prozessorkerne; die Leistungsfähigkeit des Grafikchips wird beispielsweise nicht erfasst. Dass der Mac Pro mit 8 Kernen auch in die Nähe des bisherigen 12-Kern-Topmodells kommt spricht aber dafür, dass der neue Mac Pro ein deutliches Leistungsplus mit sich bringt - möglicherweise war das Betriebssystem für den Test im Juni wirklich noch nicht optimiert.

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