Mac Pro 2013: Benchmark-Ergebnisse des Modells mit 6 Prozessorkernen aufgetaucht

Florian Matthey

Wie leistungsfähig ist der neue Mac Pro? Abschließend wird sich das erst sagen lassen, wenn die Geräte im Dezember verfügbar sind. Im Netz ist jetzt aber immerhin ein weiterer Benchmark des neuen Profi-Macs aufgetaucht.

Mac Pro 2013: Benchmark-Ergebnisse des Modells mit 6 Prozessorkernen aufgetaucht

Im Sommer waren bereits Geekbench-Benchmarks des Mac Pro mit 12 Prozessorkernen aufgetaucht, im September kamen Geekbench-Daten einer Konfiguration mit 8 Prozessorkernen hinzu.

Während die Ergebnisse des 12-Kern-Modells etwas ernüchternd wirkten – der Rechner wäre kaum schneller gewesen als sein Vorgänger mit 12 Prozessorkernen -, fielen die Ergebnisse des Modells mit 8 Kernen vielversprechender aus: Ihnen zufolge ist der neue 8-Kern-Mac Pro mit 24429 Multi-Core-Punkten fast so schnell wie das bisherige Top-Modell mit 12 Prozessorkernen (25250 Punkte) und deutlich schneller als die bisherigen 8-Kern-Varianten (bis zu 15702 Punkte). Da die Ergebnisse des 12-Kern-Tests aus dem Sommer von einer früheren Geekbench-Version stammen, lassen sich diese Ergebnisse nicht vergleichen.

Dank des Einsatzes der selben Geekbench-Version ist ein Vergleich aber mit den neuen Ergebnissen des 6-Kern-Modells möglich: Mit 18309 Punkten liegt auch dieses Gerät vor den bisherigen 8-Kern-Modellen des Mac Pro.

Dafür, dass es sich tatsächlich um Tests der verschiedenen neuen Mac-Pro-Modelle handelt, spricht die Vergleichbarkeit der beim Einsatz eines einzigen Prozessorkerns erzielten Werte: Sowohl beim Test des 8-Kern-Modells im September als auch beim neuen Test liegt der Wert mit einem Prozessorkern bei rund 3000 Punkten. Beide Multi-Core-Prozessoren sollen mit 3,5 Gigahertz Taktfrequenz arbeiten.

Dass die Werte des 12-Kern-Modells vergleichsweise ernüchternd ausfielen, während die 6- und 8-Kern-Modelle vielversprechender sind, kann viele Gründe haben – möglicherweise stammen die Ergebnisse zum Teil einfach nicht tatsächlich von einem neuen Mac Pro, möglicherweise war das Betriebssystem im Sommer auch einfach noch nicht wirklich optimiert. Für wirklich belastbare Daten werden wir uns wohl noch bis Dezember gedulden müssen; die jüngsten Ergebnisse geben aber zumindest Anlass für Optimismus.

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