Apple hat seit der Veröffentlichung des neuen Mac Pro auch ein 4K-Display im Angebot - kein eigenes, dafür aber eines von Sharp. Das Problem ist: Das OS X scheint den Monitor nicht vernünftig zu unterstützen.

 

Mac Pro

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AnandTech (via Mac Rumors) hat den Mac Pro ausführlich getestet, auch in Verbindung mit dem Sharp-4K-Display PN-K321, das Apple seit kurzem im Apple Online Store im Angebot hat. Die Zusammenarbeit funktioniert jedoch nicht wie erwünscht.

Anders als beim MacBook Pro mit Retina Display schaltet das Betriebssystem mit dem 4K-Display nicht in einen HiDPI-Modus um, der an die volle Auflösung des 3840-mal-2160-Pixel-Display angepasst wäre, also eine 5120-mal-2880-Pixel-Auflösung herunterskalieren würde. Stattdessen stellt das Betriebssystem lediglich auf die volle 2160er-Auflösung um, ohne den Text und die Benutzeroberflächen-Elemente zu vergrößern. Das Ergebnis ist, dass alles auf dem Display unangenehm klein erscheint.

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Es verbleiben die Möglichkeiten, eine 2560-mal-1440-Auflösung oder eine 1080p-HiDPI-Auflösung hochzuskalieren, beides führt aber zu einer sehr unschönen, verschwommenen Darstellung. Die Tester haben versucht, ein 5120-mal-2880-/2560-mal-1440-HiDPI-Profil manuell zu erstellen, dieses werde vom Betriebssystem aber nicht unterstützt.

Ein Dell-4K-Display habe mit dem Mac Pro wiederum nicht vernünftig funktioniert. Dass sich aber selbst das Display, das Apple selbst im Angebot hat, nicht in einem HiDPI-Modus betreiben lässt, erscheint aber in jedem Fall als suboptimal.

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