Mac Pro: Extrem preiswerte 4K-Displays im Anmarsch

Sven Kaulfuss 13

Neben „Nerd-Spielzeug“ beschert uns die CES in Las Vegas Neuigkeiten für den produktiven Alltag. 4K-Displays werden immer erschwinglicher. Asus und Co präsentieren auf der Technikmesse Modelle für weit unter 1.000 Dollar – Käufer des neuen Mac Pro freuen sich.

Mac Pro: Extrem preiswerte 4K-Displays im Anmarsch

Die „4K-Revolution“ kündigte sich bereits im letzten Jahr an. Apple präsentierte mit dem Mac Pro einen Rechner, der mühelos bis zu drei 4K-Displays ansteuern kann. Allein es fehlte an bezahlbaren 4K-Monitoren – das derzeit von Apple propagierte Modell PN-K321 von Sharp und das baugleiche Pendant PQ321Q von Asus sind mit Preisen jenseits der 3.000 Euro nicht unbedingt erschwinglich. Günstige Alternativen versprach Anfang Dezember die Firma Dell. Man präsentierte den Dell UltraSharp 32 Ultra HD. Dieser entspricht technisch den zuvor genannten Modellen von Sharp und Asus und beherbergt gleichfalls ein Panel mit 31,5 Zoll. Zu haben ist dieser aktuell schon ab circa 2.200 Euro. Noch günstiger fällt die 24-Zoll-Variante aus. Den Dell UltraSharp 24 Ultra HD gibt es aktuell schon für knapp 1.100 Euro im freien Markt.

  • Dell UltraSharp 32 Ultra HD im Preisvergleich:
  • Dell UltraSharp 24 Ultra HD im Preisvergleich:

Zeitgleich kündigte Dell für 2014 ein nochmals günstigeres 4K-Display mit 28 Zoll – unter 1.000 US Dollar wurden veranschlagt. Aktuell greift dem die Konkurrenz vor. Diverse Hersteller wie Asus und auch Lenovo präsentieren auf der CES in Las Vegas ihre Monitore mit besagtem 28-Zoll-Panel.

4K-Displays für 700 Euro von Asus und Lenovo

Der Asus PB287Q bietet wie auch die meisten 4K-Displays eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel – viermal soviel wie ein Full-HD-Monitor. Anschluss an den Rechner findet das Pixelmonster über DisplayPort oder HDMI. Größtes Highlight ist jedoch mit Abstand der günstige Preis: 799 US-Dollar. Nach aktuellem Umrechnungskurs plus Steuer entspricht dies einem Preis von knapp 700 Euro.

Ein Pendant zum Asus PB287Q ist der ebenfalls neu vorgestellte ThinkVision Pro2840m von Lenovo. Technisch entspricht er dem Modell von Asus – DisplayPort und HDMI inklusive. Auch der Preis orientiert sich mit 799 US-Dollar am „taiwanischen Zwilling“. Eine Besonderheit ist sein Schwestermodell der ThinkVision 28. Dieser beherbergt einen ganzen Rechner mit Nvidia-Tegra-Prozessor und einer Android-Installation. Wie auch ein Tablet lässt sich dieser per Touchscreen steuern. Trotz alledem kann man ihn wie einen normalen Monitor verwenden und an jeden 4K-fähigen Rechner anschließen – Kostenpunkt 1.199 Dollar (circa 1.050 Euro inklusive Steuer). Der ThinkVision Pro2840m soll im April den Markt erreichen, auf den ThinkVision 28 müssen wir noch bis Juli warten.

Bilderstrecke starten
12 Bilder
Mac Pro 2019 und seine Vorgänger: Apples interessante Ahnengalerie der Profi-Macs.

Einsatz am Mac Pro und MacBook Pro

Theoretisch sollten sich alle neuen Modelle auch mit dem Mac Pro nutzen lassen. Allerdings leidet dieser aktuell an kleinen „Startschwierigkeiten“ bezüglich 4K-Displays. Bis zum Marktstart der neuen Monitore dürfte Apple jedoch mit einem Software-Update Abhilfe verschaffen. Bei den oben genannten Preisen lohnt sich für professionelle Anwender mit Sicherheit auch eine Konfiguration mit mehreren Monitoren.

Gegenwärtig zeigen sich nur noch die MacBook Pros mit Retina Display kompatibel zu 4K-Displays. Der Rest der Mac-Armada wartet diesbezüglich auf ein Update aus Cupertino. Insbesondere bekräftigt die Existenz eines solch günstigen 4K-Panels die Vermutung, Apple könnte bei einem zukünftigen iMac ein solches Display mit 28 Zoll verbauen. Günstig genug sollte es für den Hersteller sein.

Zum Thema:

Bildquellen: Apple, Asus und Price Tags von shutterstock

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung