Neuer Mac Pro könnte erst 2019 erscheinen – Umdenken auch beim MacBook Pro

Florian Matthey 2

Der neue Mac Pro könnte erst Ende 2018 oder gar Anfang 2019 erscheinen. Ein Grund für Apples Umdenken in Sachen Pro soll die Reaktion auf das MacBook Pro gewesen sein – von dem es in Zukunft mehr Modelle ohne Touch Bar geben könnte.

Neuer Mac Pro könnte erst 2019 erscheinen – Umdenken auch beim MacBook Pro

Neuer Mac Pro kommt 2018 – oder doch erst 2019?

In dieser Woche hat Apple verraten, dass das Unternehmen einen komplett neuen Mac Pro plane – der sich radikal vom aktuellen Modell unterscheiden wird. Ein modulares Design soll wie beim früheren Tower-Mac Pro wieder Aktualisierungen und Erweiterungen vereinfachen. Allerdings erklärte Apple auch, dass das Gerät „nicht in diesem Jahr“ erscheinen werde. Das hört sich so an, als sei mit dem Gerät im Jahr 2018 zu rechnen – aber als sei es eben auch nicht sicher, dass es im nächsten Jahr auch wirklich so weit sein wird.

OSnews will aus zuverlässigen Quellen erfahren haben, dass die Zukunft des Mac Pro auch Apple-intern lange Zeit als ungewiss galt, bevor sich Apple in den letzten Monaten entschied, sich wieder stärker um Profi-Benutzer zu kümmern. Erst vor wenigen Wochen sei dann die Entscheidung für einen „modularen Mac Pro“ gefallen. Angesichts dessen müsse man wirklich infrage stellen, ob Apple einen Termin im Jahr 2018 halten kann – denkbar ist wohl ein Verkaufsstart Ende 2018 oder gar Anfang 2019. Mit der gewählten Formulierung hat sich Apple diese Option auf jeden Fall offen gelassen.

MacBook Pro 2016: Touch Bar im Test.

Kritik an MacBook Pro brachte Apple zum Umdenken

Die Quellen der Website meinen auch den Grund für Apples Umdenken zu kennen: das aktuelle MacBook Pro. Professionelle Benutzer hätten sich nach dessen Präsentation massiv über eine Vernachlässigung durch Apple beklagt; die Verkaufszahlen von generalüberholten Exemplaren des vorherigen MacBook-Pro-Modells seien rasant in die Höhe gegangen – erst recht, als Testberichte der neuen Modelle die Runde gemacht hatten. Das habe Apple völlig überrascht. Die massive Kritik habe dann dazu geführt, dass Apple sich entschieden habe, sich wieder stärker um das Pro-Segment zu kümmern. Auch beim MacBook Pro selbst soll es ein Umdenken geben: Man denke darüber nach, mehr Modelle als nur das günstigste Einstiegsgerät mit 13-Zoll-Display auch in einer Variante ohne Touch Bar anzubieten.

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iPad Pro als Grafiktablett für den Mac?

A propos Touch: Auch das iPad Pro soll für Mac-Benutzer eine Rolle spielen – als Eingabegerät: Ähnlich wie Wacoms Cintiq-Tablets soll sich das iPad Pro mit dem Apple Pencil als Grafiktablett verwenden lassen. Das wäre wiederum in gewisser Weise eine Antwort auf Geräte wie Microsofts Surface Studio. Und in gewisser Weise ebenfalls ein Umdenken: Bisher vermarktet Apple das iPad Pro ja eher als ein Gerät, das herkömmliche Computer ersetzen und diese nicht nur unterstützten soll.

Quelle: OSnews

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