Surface Studio zerlegt: ARM-Prozessor und Aufrüstmöglichkeiten entdeckt

Peter Hryciuk

Das Microsoft Surface Studio ist wohl der aktuell heißeste All-in-One-PC, wurde durch den Hersteller aber zu früh ausgeliefert und findet sich deswegen bereits jetzt im Teardown bei den Profis von iFixit wieder. Dort wird der PC zerlegt und einige interessante Details enthüllt.

Surface Studio zerlegt: ARM-Prozessor und Aufrüstmöglichkeiten entdeckt
Bildquelle: ifixit.com.

Microsoft Surface Studio in Einzelteile zerlegt

Während aktuell noch unklar ist, ob und wann das Surface Studio von Microsoft nach Deutschland kommt, beginnt die Auslieferung in den USA etwas verfrüht. Eigentlich wollte Microsoft die All-in-One-PCs ab kommender Woche verschicken, doch einige der Geräte gingen jetzt schon raus und erfreuen die neuen Besitzer. Dazu gehören auch die Spezialisten von iFixit, die im Grunde jedes neue Gadget zerlegen, auf Besonderheiten untersuchen und eine Wertung festlegen, wie einfach sich ein neues Produkt reparieren lässt. Da schneidet das Surface Studio nicht so schlecht ab: Mit 5 von 10 Punkten lässt es sich genauso gut reparieren, wie Apples 5K-iMac.

Ein ARM-Prozessor und die Aufrüstmöglichkeiten

Die komplette PC-Hardware sitzt im Fuß des Surface Studio. Die Unterseite lässt sich abnehmen und es kommen gleich zwei Kühler zum Vorschein. Das ist bei der Hardware auf dem kleinen Raum auch nötig, um die Wärmeentwicklung im Zaum zu halten. Der Prozessor, Arbeitsspeicher und die Grafikkarte sind auf dem Mainboard verlötet. Diese lassen sich also nicht einfach austauschen. Wer ein Modell mit nur 8 GB RAM wählt, der muss für immer damit leben. Etwas besser sieht es beim Speicher aus. Sowohl die M.2-SSD als auch die Festplatte lassen sich austauschen. Im Hinblick auf den Speicher ist also etwas Spielraum vorhanden. Wichtig ist, dass sich diese Komponenten alle im Fuß finden, sodass man das Display nicht zerlegen muss.

Die Profis von iFixit haben sich natürlich trotzdem das Display vorgenommen und das Surface Studio komplett zerlegt. Gefunden hat man dann noch eine Besonderheit, nämlich einen ARM-Prozessor. Wieso in einem x86-PC ein zweiter ARM-Prozessor steckt, verrät iFixit leider nicht. Man geht aber davon aus, dass dieser Chip dem PixelSense-Display unter die Arme greift. Eine Verbindung zum Surface Dial wäre auch denkbar.

Quelle: ifixit via theverge

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