Die ersten flexiblen Akkus sind da

Kamal Nicholas
Die ersten flexiblen Akkus sind da

Nachdem Samsung und LG nun beide ihre ersten Smartphone mit flexiblem (bzw. gebogenem) Display auf den Markt gebracht haben, ist es an der Zeit für den nächsten Schritt: Flexible Akkus. Denn sobald diese marktreif sind, steht wirklich neuartigen und innovativen Formen von Geräten (z. B. faltbaren) nichts mehr im Wege.

Sowohl das Samsung Galaxy Round als auch das LG G Flex sind mit einem gebogenen Display ausgestattet, letzteres lässt sich sogar ein wenig biegen. Das alleine ist zwar eine ganz interessante Entwicklung, hat bisher aber noch nicht so einen wirklich aufregenden Eindruck hinterlassen. Was aber, wenn Hersteller anfangen, die ersten faltbaren Smartphones oder Tablets zu bauen? Ein guter Schritt in diese Richtung ist der flexible Akku aus Carbon-Nanoröhrchen, der nun am New Jersey Institute for Technology (NJIT) entwickelt wurde. 

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Dieser könnte in Zukunft nämlich dafür genutzt werden, um elektronische Geräte mit flexiblen Displays mit Strom zu versorgen. Neben seiner Flexibilität ist zudem interessant, dass dieser Akku je nach Einsatzort ganz klein oder auch riesig angefertigt werden kann. Somenath Mitra, einer der Professoren am NJIT, teilt mit, dass „diese Batterien so klein wie ein Stecknadelkopf oder so groß wie ein Teppich im Wohnzimmer“ sein können. Dadurch werden die Einsatzzwecke quasi endlos. „Man kann einen zusammengerollten Akku in den Kofferraum eines Autos packen, um dadurch das Fahrzeug mit Strom zu versorgen“.

Aber es gibt noch mehr. Denn nicht nur ist dieser Akku flexibel und kann je nach Bedarf in unterschiedlichen Größen gebaut werden, auch besteht die Möglichkeit, dass diese Art von Batterie zuhause selbst zusammengebaut wird. Dafür bedürfte es nur eines Baukastens, der aus eine Elektroden-Paste und einer Laminierungsmaschine besteht.

Quelle:NJIT

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