5 Tipps, für den ersten Umgang mit einer DSLR

Mike Suminski

Endlich eine DSLR, doch was machst du jetzt damit um auch das volle Potential auszuschöpfen. Hier sind 5 Tipps, was du am Anfang machen solltest:

5 Tipps, für den ersten Umgang mit einer DSLR

1. Verabschiede dich vom Automatik-Modus

Du hast dir eine DSLR gekauft, um bessere Fotos zu machen. Also ist es an der Zeit den Automatik-Modus auszuschalten und dir die Hände etwas schmutzig zu machen. Dreh das Wahlrad auf M und stell Belichtungszeit, Blende und ISO von Hand ein. Probiere aus und orientiere dich dabei auch am Belichtungsmesser der Kamera. So lernst du am besten, wie sich Belichtungszeit, Blende und ISO verhalten und aufeinander auswirken. Und so lernst du dann auch deine Kamera besser kennen und das Fotografieren.

 

2. Probiere die anderen Modi aus

Neben dem M Modus gibt es noch weitere Modi, die dir die Möglichkeit geben die Kontrolle über deine Bilder zu übernehmen. Manchmal macht es Sinn in einen anderen Modus zu wechseln. Schau dir an, welcher Modus was kann. So findest du schnell heraus, welcher Modus für welche Situation der richtige ist.

 

3. RAW ausprobieren

Hol noch mehr aus deinen Bildern und stell die Bildqualität von JPEG auf RAW. Damit bekommst du unkomprimierte und unbearbeitete Fotos, brauchst dafür aber eine spezielle Software. Somit hast du viel mehr Spielraum in der späteren Nachbearbeitung und nicht so viel Qualitätsverlust wie bei JPEGs. Zur Sicherheit kannst du auch aktivieren, dass die Fotos sowohl in RAW als auch in JPEG gespeichert werden.

 

4. Mit Fokuspunkten spielen

Der Fokuspunkt ist der Punkt, wo die Kamera hinzielt, wenn sie scharfstellt. Diesen Punkt kannst du auch bestimmen. Willst du also ein Objekt im „Goldenen Schnitt“ fotografieren (HIER ein Artikel dazu), dann macht es Sinn einen Fokuspunkt an der Seite zu wählen. So sparst du dir das „Zielen“ mit dem mittleren Punkt und Zurückschwenken und damit auch eventuelle Unschärfen im Bild.

 

5. Bedienungsleitung lesen

Neben jeder Praxis gehört auch ein Teil Theorie dazu. Jede Kamera ist anders und hat etwas andere Funktionen. Um deine Kamera bis ins letzte Detail kennenzulernen und damit auch ihr volles Potential ausschöpfen zu können, solltest du dir das Handbuch nehmen und es durchlesen. Viele ersten Probleme und Fehlerquellen wirst du dadurch beheben können.

Neben all diesen Tipps rate ich dir: Geh raus, fotografiere, lerne aus deinen Fehlern und verbessere dich. So lernt man am besten! Und ganz wichtig ist: HAB SPAß DABEI!

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