DJI Osmo: Stabilisierte 4K-Handheld-Kamera mit iPhone- und Android-Unterstützung

Holger Eilhard

Bereits im Januar auf der CES hatte DJI eine von dem Quadcopter Inspire 1 abgeleitete Handheld-Kamera vorgestellt. Nun ist der kleine Kamera-Stick unter dem Namen DJI Osmo offiziell verfügbar.

Bereits seit einiger Zeit ist DJI nicht nur für seine kleinen Hobby-Quadcopter der Phantom-Reihe bekannt. Neben großen Kameraplattformen der Spreading-Wings-Serie bietet man mit der Inspire 1 einen kompakten Quadcopter mit austauschbarer Kamera aus eigenem Hause an.

Die Kombination aus dieser Kamera und den Erfahrungen, die das Unternehmen aus der Produktion des Kamera-Gimbals Ronin gemacht hat, bietet man nun die kleine Handheld-Kamera DJI Osmo an, die in bis zu 4K aufzeichnet. Osmo ist aber auch mit den anderen Kamera-Modulen von DJI, der X5 und X5R, kompatibel.

Wie im Video zu sehen, kann die Kamera direkt mit einem iPhone oder Android-Smartphone via Wi-Fi verbunden und mit Hilfe der DJI GO-App gesteuert werden. Das verbundene Smartphone wird so auch zum Sucher.

Der Gimbal verfügt über diverse Modi, die mit Hilfe eines kleines Trigger-Buttons an der Vorderseite des Griffes gewählt werden können. Ebenfalls an der Front des Griffes ist ein Klinken-Anschluss für ein externes Mikrofon.

Auf der Rückseite befindet sich neben dem Aufnahme-Knopf des Weiteren ein kleiner Joystick, mit dem die Kamera manuell bewegt werden kann.

Die Kamera selbst kann, wie bereits erwähnt, mit anderen Modulen ausgetauscht werden. Besitzer einer Inspire 1 können so beispielsweise ihre Kamera in Kombination mit dem Stick nutzen.

Die mitgelieferte Standard-Kamera-Modul X3 mit 12 MP zeichnet maximal in 4K und 24/25 fps auf. In 1080p kann mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde gefilmt werden, womit sich ein Slowmotion-Effekt erreichen lässt.

Für die Fans von normalen Fotos bietet DJI aber auch einige spezielle Modi. So lassen sich beispielsweise automatische Panorama-Fotos erzeugen, bei dem die Kamera selbsttätig die notwendigen Bewegungen durchführt.

In Kombination mit den kürzlich vorgestellten Kamera-Modulen X5 und X5R kann die Kamera auf Wunsch erweitert werden. So lassen dann auch Micro-Four-Thirds-Objektive mit dem kleinen Gimbal kombinieren.

Die kompakte Bauweise des DJI Osmo bietet kreativen Köpfen deutlich mehr Spielraum, als es bislang beim Ronin der Fall war. Aber auch Preislich ist der neue Gimbal deutlich attraktiver.

In Deutschland ist der DJI Osmo ab sofort zum Preis von 749 Euro erhältlich. Die Lieferzeit beträgt aktuell 5-7 Werktage.

DJI GO
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