Dieses Backupprogramm glänzt durch einfache Bedienung, in Verbindung mit vielen Expertenfeatures. Für Privatleute ist es kostenlos, aber zahlende Kunden bekommen eine Menge Zusatzoptionen.

 

Advanced Backup Manager

Facts 

Backups sind ein Dauerthema der Computerwelt. Und vermutlich das am meisten vernachlässigte dazu. Jeder, wirklich absolut jeder sollte regelmäßig seine Daten sichern. Und fast jeder von uns hat schon mindestens einmal eine Situation erlebt, in der er Daten verloren hat und ein Backup gebraucht hätte. Aus diesem Grunde werde ich auch nicht müde, immer wieder Backuplösungen vorzustellen. Und wenn auch in letzter Zeit mehr Cloud-Alternativen dabei waren, gibt es nach wie vor gute Gründe für den Einsatz eines Backupprogramms.

Sichere lokale Backups

Schön, wenn ich meine Daten in der Cloud gesichert habe. Schlecht, wenn ich gerade mal keine Internetverbindung habe, weil mein Computer so richtig übel abgestürzt ist, unter Viren leidet und ich dringend eine bestimmte Datei benötige. Nachteilig ist bei den Cloudlösungen auch, dass der kostenlose Platz schnell an seine Grenzen stößt. Von den Sicherheitsbedenken, meine Daten auf einem Server in China oder den USA zu lagern, will ich gar nicht erst anfangen.

Sichert man hingegen seine Daten im eigenen Haus, etwa auf einer externen Festplatte, auf CD oder DVD, dann stehen Sie auch zur Verfügung, wenn der schlimmste Katastrophenfall eingetreten ist. Der Nachteil ist, dass man nicht überall dort an seine Daten kommt, wo ein Internetzugang vorhanden ist. Doch die Vorteile überwiegen. Denn andere (wie etwa die NSA) kommen auch nicht übers Internet an die Daten. Auf der anderen Seite habe ich sie jederzeit in verschiedenen Versionen zur Hand. Und nicht nur aus diesen Gründen gibt es weiterhin einen Markt für Programme wie den Advanced Backup Manager von Eduard Steinmiller.

In der Standardversion ist das Programm für Privatpersonen kostenlos. Wer nach zwei Wochen noch die Pro-Features nutzen will, der muss eine Lizenz erwerben. Das muss, angesichts der Fülle der Möglichkeiten, nicht unbedingt sein. Aber einige der Vollversions-Optionen sind schon verlockend. Verschlüsselung der Zieldaten geht z.B. nur mit der Pro-Version. Und die empfiehlt sich, wenn man als weitere zahlungspflichtige Option den Upload auf einen eigenen FTP-Server nutzt. Andererseits ist Verschlüsselung eher hinderlich, wenn der Rechner eh nicht mehr läuft. Was man will und braucht, sollte man sich in der Vergleichsliste des Herstellers ansehen.

Aber auch die Standardoptionen können sich sehen lassen. Die kostenlose Ausgabe des Backup-Tools für Windows sichert nämlich ganze Festplatten, ganze Laufwerke oder auch ausgewählte Daten. Und das auf CD oder DVD, auf USB-Laufwerken oder normalen Festplatten. Netzwerksicherungen und FTP-Uploads werden nur in der Pro-Version unterstützt. Doch das dürfte für die meisten Anwender eh nicht infrage kommen. Schade ist allerdings, dass die Standardversion ausschließlich Vollsicherungen bietet. Für partielle oder inkrementelle Backups muss man zahlen. Kostenpflichtig sind auch einige der wirklich interessanten Features, wie etwa die automatische Sicherung beim Anschließen eines USB-Laufwerks. Doch wenn ich hier von Geld rede, dann meine ich damit auch keine Reichtümer. Für 24,99 Euro bekommt man bereits die Professional Ausgabe für einen Rechner. Knapp 50 Euro werden für drei Computer fällig.

Die Spezialoptionen sind also gar nicht teuer, aber mit der Standardversion dürften die meisten von Euch auch auskommen. Und mit so einem Programm gibt es wirklich absolut keine Entschuldigung mehr für Datenverluste!

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