Android 4.3: Vergleichsvideo mit Android 4.2.2, erster Eindruck

Lukas Funk 35

Wie der geringe Sprung der Versionsnummer andeutet, finden sich im gestern vorgestellten Android 4.3 nur wenige sichtbare Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger. Unter der Haube hat Google aber einiges optimiert — und das macht sich im Alltag durchaus bemerkbar, wie ein direkter Videovergleich zeigt.

Android 4.3: Vergleichsvideo mit Android 4.2.2, erster Eindruck

Noch während der Vorstellung von Android 4.3 am gestrigen Abend (unserer Zeit) wurden auf der Google Developers-Site die Factory Images von Android 4.3 für Galaxy Nexus sowie das Nexus 4, 7 und 10 zum Download bereitgestellt. Und so wundert es nicht, dass wir schon heute erste Videos und Vergleiche der neuesten Android-Iteration mit ihrem Vorgänger 4.2.2 betrachten können. Im Youtube-Chanel der russischen Tech-Seite rozetked.ru beispielsweise findet sich diese direkte Gegenüberstellung:

Da Kollege Frank in seinem gestrigen Beitrag zu Android 4.3 die wichtigsten Neuerungen schon umfassend beschrieben hatte, sei im Folgenden speziell auf die subjektiven Eindrücke eingegangen, die ich auf meinen privaten Nexus 4- und Nexus 7-Geräten gewinnen konnte.

Android 4.3 ist schnell! Das sagen nicht nur erste Benchmark-Ergebnisse, welche bei gleicher Hardware unter Android 4.3 etwas besser ausfallen, das macht sich auch im täglichen Gebrauch bemerkbar — was auf dem flotten Nexus 4 kaum auffällt, macht beim zuletzt viel gescholtenen Nexus 7 (2012) einen deutlichen Unterschied: Zwar ändert das Update nichts an der Qualität des mutmaßlich für die nachlassende Geschwindigkeit verantwortlichen Flash-Speichers, doch durch die erhöhte Responisbilität bei Berührungen entsteht zumindest der Eindruck höherer Geschwindigkeit und flüssigerer Bedienung.

Auch der Quellcode des Launchers wurde offenbar stark verbessert, sodass nach einem Wechsel der Ausrichtung zwischen Landscape- und Portrait-Modus der Homescreen nicht wieder neu aufgebaut werden muss und ohne Verzögerung zur Verfügung steht. Zuletzt wirkt sich die Installation von Anwendungen deutlich weniger bremsend auf die Geschwindigkeit des übrigen Systems aus, was die Benutzung während Updates deutlich angenehmer gestaltet.

Im Fazit zaubert auch Android 4.3 nicht und wird also schlechte Hardware nicht von heute auf morgen flott machen. Es ist aber dennoch schön zu sehen, dass sich Google auf den Ansatz von Android 4.1 besinnt, welches mit Project Butter für eine deutlich verbesserte User Experience sorgte.

Wie sind eure ersten Eindrücke mit der neuen OS-Version? Teilt sie uns im Kommentarbereich mit.

[via Android Authority]

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