Diät mit KitKat: Wie Google Android mit Version 4.4 schrumpfte

Martin Malischek

Die neueste Android-Version 4.4 soll auf möglichst viele Geräte finden, auch auf die im Low-Budget-Segment. Dafür speckte Google das Betriebssystem ordentlich ab, wie Dave Burk, technischer Leiter bei Google für Android eklärte.

Diät mit KitKat: Wie Google Android mit Version 4.4 schrumpfte

Um sich mit der Materie vertraut zu machen und zu sehen, was bei einem leistungsschwachen Gerät geändert werden muss, schnappte man sich ein Nexus 4, beschränkte das Gerät auf 2 Kerne und schraubte die Bildschirmauflösung, sowie den Arbeitsspeicher (auf 512 MByte) herunter. Dem System Jelly Bean 4.3 gefiel das nicht so und es lief nicht mehr flüssig.

Das sollte sich mit dem Nestlé-OS ändern, hierzu nahm man sich alle vorinstallierten Apps vor und senkte die Einstellungen des Memory-Footprints der Apps. In dieser wird entschieden, wie viel RAM einer App vom System zustehen. Auch beim System Android selbst musste hier viel geschraubt werden. Mit Anpassungen kommen die System-Apps mit weniger Speicher zurecht.

Mit der Funktion ProcStats, welche man mit Aktivierung der Entwickleroptionen nutzen kann, sieht man welche Apps immer noch Arbeitsspeicher für sich beanspruchen, obwohl diese untätig im Hintergrund schlummern. Hier greift neben der Funktion für App-Entwickler nun auch das System selbst durch und schließt diese Anwendungen. Auch das Verhalten von Apps, wenn nicht genügend Arbeitsspeicher verfügbar ist, wurde angepasst.

Jedoch nicht nur diese Änderungen, sondern auch das Handeln der Bereitsteller von Apps selbst  ist gefragt: Sie selbst müssen Apps für das System anpassen, damit Android 4.4 auch auf schwachen Geräten gut läuft und ihre Apps auf diesen problemlos benutzbar sind.

Quelle: smartdroid

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