Bloatware ist ein großes Ärgernis vieler Android-Nutzer. Mit Android 5.0 Lollipop könnte sich dies zumindest teilweise ändern, wie Ars Technica berichtet.

 

Android 5.0 (Lollipop)

Facts 

Unter den 9 Dingen, die mich an Android aufregen, findet sich ebenfalls Bloatware, die auf vielen Android-Smartphones von Herstellern und Netzbetreibern vorinstalliert wird. Als Bloatware bezeichnet man Anwendungen die auf Geräten vorinstalliert sind, die der Nutzer jedoch nicht nutzt oder möchte. Sinngemäß erfüllen sie keine (nützliche) Funktion, sondern belegen nur kostbaren Speicher.

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9 Dinge, die mich an Android aufregen (Kommentar)

Android 5.0 Lollipop: (Vielleicht) das Ende von Provider-Bloatware

Mit Android 5.0 Lollipop wird sich dies ändern, wenn die Provider mitspielen. Im neuen Setup werden die vorzuinstallierenden Apps der Provider während des Installationsprozesses heruntergeladen. Hierfür ist „Play Auto Install“ verantwortlich, welches beim erstmaligen Einrichten des Android-Geräts einspringt. Damit landen sie nicht mehr auf der System-, sondern auf Daten-Partition, womit sie einfach vom Nutzer entfernt werden können.

Ebenfalls gibt „Play Auto Install“ Mobilfunkanbietern die Möglichkeit, nachträglich die Software zu ändern, die bei der Ersteinrichtung installiert werden soll. Hersteller und Provider haben jedoch vermutlich weiterhin die Möglichkeit, ihre Apps im Vornherein auf der System-Partition zu installieren. Somit entfällt die Option, sie zu entfernen. Es bleibt also abzuwarten, ob auf „Play Auto Install zurückgegriffen wird.

Ohnehin lassen sich manche vom Hersteller installierten Anwendungen entfernen, jedoch längst nicht alle.

Quelle: Ars Technica via WinFuture