Nexus 5 & Nexus 7: Nutzerberichte über gebrickte Geräte nach OTA-Update

Tuan Le 16

Eine für Besitzer des Google Nexus 5 und Nexus 7 (2013) besorgniserregende Meldung macht aktuell die Runde: Viele Nutzer berichten davon, dass ihre Geräte nach dem Update auf Android Lollipop plötzlich nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren und sich nicht mehr starten lassen. Selbst das Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen oder die Installation eines Factory Image soll nicht die erwartete Lösung des Problems bringen.

Updates sind eigentlich dazu da, um die Funktionen des Gerätes zu erweitern. Im Falle von Android Lollipop haben sich viele Nutzer schon seit langem darauf gefreut, eine neue Benutzeroberfläche mit vielen interessanten Features nutzen zu können. Derzeit gibt es jedoch viele Besitzer eines Nexus 5 oder eines Nexus 7 (2013), die die Aktualisierung ihres Gerätes sicherlich bereuen dürften. Sowohl auf Twitter als auch in den Google Produkt-Foren häufen sich die Berichte von funktionsuntüchtigen Smartphones und Tablets aufgrund des Updates auf Lollipop. Vor allem Dingen die Version 5.0.2 sei von dem Problem betroffen, beim Nexus 7 (2013) ist es primär die WLAN-Variante.

#Nexus7Bricked: Nutzer machen ihrem Unmut auf Twitter Luft

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Auf Twitter gewinnt derzeit der unrühmliche Hashtag Nexus7Bricked an fragwürdiger Beliebtheit und auch auf Reddit gibt es verärgerte Statements. Stets wird davon berichtet, dass selbst nach stundenlangem Warten kein Start des Systems möglich ist und das Tablet im Google-Screen verweilt. Sowohl ASUS als auch Google verhalten sich den Angaben einiger Nutzer zufolge unkooperativ, allgemein wird gar von einem Hardware-Fehler gesprochen. Da der Fehler bei einigen Nutzern erst nach einigen Wochen der Benutzung auftrat, könnte es sich um einen schleichenden Hardware-Bug handeln, der durch das Lollipop-Update losgetreten worden ist. Ohne einen Austausch des Main-Boards, so ein unabhängiger Reparatur-Shop auf die Anfrage eines Nutzers hin, könne das Problem nicht behoben werden.

Auch das Zurücksetzen per Recovery oder das erneute Installieren per OTA-Update schlägt den Berichten nach zu urteilen fehl. Dass ein Software-Update ein Tablet völlig unbrauchbar macht, ist für die Kunden verständlicherweise alles andere als erfreulich; einig Nutzer vermuten jedoch, dass das Problem primär am schwächelnden Speicher liegt und dieser bei zu vielen Firmware-Installationen schlichtweg das Zeitliche segnet. Eine Modifikation haben die meisten der betroffenen Nutzer eigenen Angaben zufolge nicht an ihren Geräten vorgenommen. Zu allem Überfluss berichten auch vereinzelt Besitzer eines Nexus 5 davon, dass nach dem Lollipop-Update kein Start des Smartphones mehr möglich sei. Bisher fehlt noch eine offizielle Stellungnahme seitens Google und ASUS, wir werden selbstredend berichten, sobald es neue Informationen zu dem Problem gibt.

Quelle: Google Product Forums via 9 to 5 Google

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