Android M soll bessere Rechteverwaltung für Apps bringen [Gerücht]

Andreas Floemer 10

Unter Android M möchte Google seinen Nutzern mehr Möglichkeiten der Rechteverwaltung von Apps in die Hand geben. Wie das Magazin Bloomberg berichtet, soll im Zuge der Google I/O 2015 ein solches Feature vorgestellt werden, mit dem Apps Zugriff auf Kamera, ortsbasierte Daten und Kontakte gewährt oder beschränkt werden können. 

Mit Android M sollen Nutzer endlich Zugriffsrechte von Apps beschneiden können

Mit Android M scheint Google seinen Nutzern offenbar die Möglichkeit bieten, einzelnen Apps bestimmte Rechte zu gewähren oder zu entziehen. Eine solches Feature namens App Ops existierte bereits unter Android 4.3, jedoch war es nur über Umwege nutzbar – unter Android 4.4 hatte Google dieses Tool wieder weiter im System versteckt. Lediglich mit Rootrechten erhielt man noch Zugriff. Mittels dieses Tools kann man Anwendungen beispielsweise die Nutzung der Kamera, den Zugriff auf SMS-Apps oder die Kontaktdaten verwehren, falls diese im Grunde für die Funktionsweise nicht erforderlich sind. Einer Taschenlampen-App müssen beispielsweise Zugriffsrechte auf die Kamerafunktion gewährt werden, um auf das Blitzlicht zugreifen zu können, aber den Standort, die Kontakte oder WLAN muss die Anwendung nicht auslesen können.

Aktuell verhält es sich unter Android so, dass man vor der Installation über den Google Play Store einen Einblick in die eingeforderten Rechte der App erhält – eine Beschränkung dieser ist aber nicht möglich. Entweder man nimmt es in Kauf, dass eine Taschenlampen-App die Ortsdaten und mehr ausliest, oder man installiert sie nicht. Unter Android M könnte sich dies aber ändern, wenn man Bloombergs Informanten Glauben schenken kann. Dem Gerücht zufolge soll man in der kommenden Android-Iteration vor der Installation einer App granulierter bestimmen könne, auf welche Informationen diese zugreifen darf.

android-rechteverwaltung-taschenlampe

Eine solche Rechteverwaltung ist nicht neu: unter Apples iOS gibt es so etwas schon seit Jahren. In den iOS-Einstellungen ist es beispielsweise möglich, Apps Zugriff auf Kontakte, Fitnessdaten und mehr zu gewähren oder zu verwehren. Es wäre durchaus begrüßenswert, wenn Google eine entsprechende Möglichkeit in Android integrieren würde.

Quelle: Bloomberg, via AndroidAuthority

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