Android Wear: Google-Entwickler zeigt, wie Benachrichtigungen aussehen

Andreas Floemer 1

Googles Betriebssystem für Wearables und Smartwatches, Android Wear, wurde im März dieses Jahres offiziell angekündigt. Bisher ist zwar klar, dass das neue OS als Smartphone-Erweiterung fungiert und Benachrichtigungen ans Handgelenk bringt, doch viel davon zu sehen gab es bislang nicht. Nun gewährt Google-Entwickler Timothy Jordan einen ersten Blick auf die Benachrichtigungen – und betont zudem, wie simpel es für Entwickler sei, Apps um Android-Wear-Unterstützung zu erweitern.

Von der Android Wear-Hardware gab es in Form der Moto 360 und der LG G Watch bislang mehr zu sehen als von der nicht minder wichtigen Software selbst. Dies ändert sich jetzt zumindest ein wenig, denn einer der verantwortlichen Entwickler, Timothy Jordan, hat auf Google+ einige der interessantesten Benachrichtigungen veröffentlicht, die ihm vor die Augen gekommen sind.

Wie in der ersten Reihe der Beispiele zu erkennen ist, kann durch ein kleines Icon rechts oben auf dem Screen erkannt werden, welcher Anwendung die Benachrichtigung zuzuordnen ist, wenn dies nicht direkt aus der Nachricht deutlich wird. Zur Linken ist eine Nachricht von Googles Nest-Rauchmelder zu sehen, in der vor Rauchentwicklung gewarnt wird, mittig sieht man eine Benachrichtigung zu einem anstehen Termin und zur Rechten wird der Nutzer über die nächste Spiel-Runde „Clash of Clans“ informiert.

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5 coole Apps für Android Wear (Wear OS):

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Weitere Screenshots gewähren einen Blick in die Steuerung für den Sci-Fi-Podcast StarShipSofa. Anhand dieses Beispiels zeigt sich, das der Hintergrund der Android Wear-Oberfläche sich App-Spezifisch anpassen lassen kann, um so zu indizieren, welche Anwendung man aktuell verwendet. Zudem ist zu erkennen, dass man seine Smartwatch als Fernsteuerung für Podcasts und sicherlich auch Musik verwenden können wird.

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Laut Jordan liegt der Vorteil von Android Wear für Entwickler auf der Hand: Jede App, die unter Android Benachrichtigungen verwendet, kann mithilfe weniger Zeilen zusätzlichen Codes auch auf Android Wear etwaige Informationen anzeigen. Jordan erwähnte außerdem, dass Entwickler durch das hinzufügen weniger weiterer Codezeilen sogar noch bessere Benachrichtigungen auf Smartwatches und Co. bringen können. Beispielsweise soll man ganze Seiten, mehrere Infos zugleich oder Sprachbefehle integrieren. Überdies soll es gar möglich sein Benachrichtigungen zu generieren, die sich über mehrere Seiten erstrecken und leicht per Scrollbewegung betrachten lassen.

Es ist dauert nicht mehr allzu lange, bis wir die ersten Android Wear-Geräte in Händen halten werden, denn letzten Informationen zufolge sollen sowohl die LG G Watch als auch Motorolas Moto 360 im Juni respektive Juli erhältlich sein. Wir sind schon sehr gespannt darauf, wie gut das Ganze in Kombination mit unseren Smartphones funktioniert und natürlich, wie teuer die neuen Gadgets werden.

Wie sieht es bei euch aus – werdet ihr euch eine Android Wear-Smartwatch zulegen? Wortmeldungen und Meinungen in die Kommentare.

Quelle: Timothy Jordan @Google+ [via engadget]

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