Autorun Organizer

Marco Kratzenberg

Die Anwendungen im Autostart entscheiden wesentlich darüber, wie schnell Windows bootet. Der Autorun Organizer zeigt uns diese Programm an, kann sie entfernen oder temporär deaktivieren. Richtig genutzt startet Windows demnächst schneller!

Programme im Autostart anzeigen können viele andere Tools auch. Die Freeware Autorun Organizer bietet uns aber auch die Möglichkeit, den Start ausgewählter Anwendungen um 30 Sekunden zu verzögern, um anderen Programmen den Vorrang zu geben. Und darüber hinaus können wir Programme temporär deaktivieren, sie aber weiterhin in der autostartgruppe lassen, um später wieder darauf zurück zu greifen.

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Windows schneller machen: Die besten Tools.

Autorun Organizer organisiert wirklich

Bei vielen ähnlichen Tools kann von Organisation der Autostartgruppe kaum die Rede sein. Sie zeigen uns die Programme im Autostart an und haben bestenfalls die Möglichkeit, die zu löschen. Manchmal gibt es als Zugabe noch die Option – über die der Autorun Organizer natürlich auch verfügt – im Internet nach den markierten Programmen zu suchen, um einen Virus auszuschließen.

Das Freeware-Tool Autorun Organizer zeigt uns alle Anwendungen, die bei einem normalen Windows-Start geladen werden sollen. Befindet sich eine Uhr links neben dem Programmnamen, so kann man dieser Anwendung eine Pause verpassen. Das bedeutet, dass mit dem Start dieses Programms beim Booten erst einmal 30 Sekunden gewartet wird. In dieser Zeit können dann andere Programme zuerst starten, die entweder wichtiger sind (wie etwa ein Virenscanner) oder winzig klein, so dass ihr Start schnell erledigt ist. Das Ergebnis dieser Aktion ist ein flüssigerer Startvorgang, bei dem Windows schneller arbeitsbereit ist. Reicht die Pause von 30 Sekunden nicht, so kann man das manuell auch höher setzen. Autorun Organizer verlängert jeden pausierten Start um 15 Sekunden. Das erste ausgewählte Programm hat 30 Sekunden Pause. Das Zweite macht 45 Sekunden Pause – und so weiter…

Der Button „Settings“ dieses englischsprachigen Programms, zeigt uns in Form einer Balkengrafik an, wie häufig ein Programm auf anderen Rechnern entweder pausiert oder deaktiviert wird. Bei einem späteren Start sehen wir bereits, welche Programme pausiert werden oder verspätet starten und können das jederzeit mit einem Klick rückgängig machen.

Zwei eher selten genutzte Features dürften zum einen das Hinzufügen weiterer Autostart-Einträge, und zum anderen das „Bulk Entries Changing“ sein. Dieses ermöglicht uns, mehrere Programme gleichzeitig auszuwählen und sie entweder zu entfernen, die zu deaktivieren oder ihnen eine Startverzögerung zu verpassen.

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