avast! Test - wie schneidet avast! bei Testberichten ab?

Software Redaktion 2
avast! Test - wie schneidet avast! bei Testberichten ab?

 

Wenn es um die Auswahl des geeigneten Antiviren-Programms speziell für Heimanwender geht und es um die Frage geht, ob man avast! Free Antivirus downloaden soll oder ob man sich besser für Alternativen entscheidet, sind viele Nutzer ziemlich unsicher und haben erhöhrten Bedarf nach Informationen.

Äußerst umstritten waren die Untersuchungen der Stiftung Warentest, die Anfang 2012 insgesamt 14 kostenpflichtige sowie 4 kostenlose Antivirenprogramme einer gründlichen Prüfung unterzog und bei ihren Testergebnissen zum avast! Antivirenscanner sowie anderen Tools zu teils sehr ernüchternden Ergebnissen gelangte. So äußerten zahlreiche Hersteller Kritik an den Testverfahren, bezeichneten sie als antiquiert, unvollständig und unpräzise. Obwohl sich die Stiftung Warentest später gegen diese Einwände zur Wehr setzte und ihre Testmethoden verteidigte, hielten die Diskussionen noch längere Zeit an.

Das Prädikat „gut“ erhielten im Rahmen der Untersuchung lediglich vier Programme, hier gewann „Avira Internet Security 2012“ mit einer Gesamtnote von 2,1 vor „G Data InternetSecurity 2012“ mit der Note 2,3 sowie „Kaspersky Internet Security 2012“ (Note: 2,4). Bei den kostenlosen Programmen überzeugte vor allem „Avira Free Antivirus“.

Avast! gehört zu den Besten

Bei einem avast! Test konnte der deutsche Softwarehersteller neben Panda - das ergab ein Test von Heise - vor allem im Hinblick auf die relativ häufigen Update-Intervalle überzeugen. Alle anderen getesteten Programme aktualisierten ihre Virusdatenbanken zum Teil gerade einmal alle 24 Stunden. Das kann im Zweifel dazu führen, dass ein Virus relativ lange unerkannt bleibt und sich innerhalb dieser Zeit auf dem PC festsetzt.

Zum Funktionsspektrum der kostenlosen Varianten von avast! und Comodo gehören außerdem die jeweiligen Webscanner, welche verdächtige bzw. malware-verdächtige Software und Links auf einer Seite so frühzeitig aufzuspüren wissen, dass eine Gefahr für den Rechner rechtzeitig abgewendet werden kann. Bei diversen Versuchen, die Scanner mit den aktuellsten Viren zu konfrontieren, waren sowohl avast! als auch Avira gerade einmal besserer Durchschnitt; hier obsiegten ansonsten Microsoft und Panda mit deutlichem Abstand.

Ein grundsätzliches Manko der kostenlosen Antivirenprogramme: Keine der Tools wiesen einen Spam- bzw. Phishingschutz auf. Damit verbleibt dem Nutzer nur die Entscheidung, auf die kostenpflichtigen Versionen zurückzugreifen, um über die normale Firewall, die das Betriebssystem mitbringt, ausreichend geschützt zu bleiben.

Letztlich aber muss der User sich anhand der veröffentlichten Testergebnisse als auch der eigenen Erfahrungen einen eigenen Eindruck von der Leistungsfähigkeit der Sicherheitsprogramme machen. Ob avast! im Test tatsächlich so gut abschneidet wie die offiziellen Ergebnisse glauben machen wollen, muss somit jeder selbst herausfinden.

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