BetterDesktopTool

Marco Kratzenberg

Der Desktop wird schnell unübersichtlich, wenn viele Programme gestartet wurden. BetterDesktopTool hilft mit einem einfachen Trick, jederzeit den Überblick zu behalten.

BetterDesktopTool kann Tasten oder Hot-Corners des Desktops so belegen, dass bei ihrem Aufruf alle aktiven Fenster übersichtlich verkleinert angezeigt werden. Ein Klick ruft dann das gesuchte Fenster auf. Das Programm ist für Privatanwender völlig kostenlos. In einer gewerblichen Umgebung wird eine relativ geringe Registrierungsgebühr fällig, die Für die Standard-Edition 7,99 € und für die Professional-Edition 14,99 € beträgt. Letztere kann dann auch virtuelle Desktops verwalten.

BetterDesktopTool Features

BetterDesktopTool unterscheidet zwischen aktiven und inaktiven Fenstern. Inaktive Fenster sind jene, die im Hintergrund laufen und bestenfalls über die Taskleiste als ausgeblendete Symbole zu erreichen sind. Aktive Fenster schweben auf dem Desktop und haben ihren Platz auf der normalen Taskleiste. Man könnte sie auch über die Tastenkombination Alt + Tabulatortaste durchswitchen.

Das Programm arbeitet im Hintergrund und überwacht Hotkeys, Maustasten und die vier Ecken des Desktops als Hot Corner. Hat man das - leider nur englischsprachige - Programm beispielsweise so konfiguriert, dass die linke obere Desktop-Ecke als Auslöser für „Show all Windows“ funktioniert, dann reagiert das Tool sofort. Sobald die Maus in diese Ecke gefahren wird, tauchen verkleinerte Abbilder aller aktiven Fenster als Übersicht auf (siehe Bild). Mit der Tabulatortaste oder dem Mausrad könnt Ihr in dieser Situation ein Fenster auswählen und mit einem Mausklick nach vorn holen.

Das BetterDesktopTool ist übrigens auch multimonitorfähig. Auf jedem Einzeldesktop gelten die entsprechenden Hot Corners und die jeweiligen Fenster werden auf dem dazugehörigen Monitor angezeigt. Man kann aber auch wahlweise alle Vorschaufenster nur auf dem Hauptmonitor anzeigen lassen.

Da es immer auch aktive Fenster gibt, die trotzdem nicht in der Auswahl erscheinen müssen, könnt Ihr diese auf einfache Weise von der Übersichtsanzeige ausschließen. Dazu aktiviert man die Übersicht und klickt das Fenster dann mit der rechten Maustaste an. Wahlweise kann das Fenster auch transparent gemacht oder immer im Vordergrund gehalten werden.

BetterDesktopTool: Virtuelle Desktops

Das Feature der virtuellen Desktops ist beim BetterDesktopTool sehr umfangreich. Es können beispielsweise bis zu 64 verschiedene virtuelle Desktops eingerichtet werden. Ein ziemlich cooles Feature ist etwa die Möglichkeit, in der Übersucht der virtuellen Desktops ein Fenster einfach auf ein anderes Desktop ziehen zu können. Das Umherspringen zwischen den Desktops lässt sich ebenso mit einem Hotkey hinterlegen, wie der Transport des Vordergrundfensters auf das Nachbardesktop oder zu einem bestimmten Desktop. All diese Hotkeys kann das Programm auf Wunsch auch automatisch deaktivieren, sobald ein Fullscreen-Programm, wie etwa ein Spiel, läuft.

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