Beats, Harmonie, Grooves und Noten – Musikproduktion ist eine Wissenschaft für sich. Das Berliner Unternehmen Ableton macht nun den Einstieg leicht und lädt zum Ausprobieren auf einer interaktiven Webseite ein.

 

Ableton Live

Facts 

Im Vergleich zu „passiven“ Hobbys wie Netflix schauen oder Musik hören kann eine kreative Tätigkeit wie Musik machen sehr dankbar sein: Es ist ein gutes Gefühl, etwas Neues zu erschaffen und einen persönlichen Fortschritt dabei zu erleben. Aber wo fängt man an? Der Software-Markt für DAWs (Digital Audio Workstations) ist unüberschaubar und Laien fehlt es zudem an grundlegenden Kenntnissen zum Thema Musik. Ableton, der Hersteller der unter Techno-/House-Produzenten beliebten Software Ableton Live, hat dazu eine interessante Seite für Einsteiger ins Netz gestellt.

Ableton Live Vorstellung (Herstellervideo)

„learningmusic“ von Ableton: Einfach im Browser ausprobieren

Um den Onlinekurs zu beginnen, muss man lediglich die Seite „learningmusic“ im Browser öffnen, es ist keine Softwareinstallation oder besondere Hardware notwendig. Der kostenlose Onlinekurs ist in verschiedene Kapitel unterteilt. Es geht los mit Beats, weiter über Noten, Akkorde, Basslines, Melodieaufbau bis hin zu fortgeschrittenen Themen wie Pentatonik oder die Struktur einer Moll-Tonleiter.

Der Onlinekurs „learningmusic“ läuft komplett im Browser (Quelle: Ableton, Screenshot)
Der Onlinekurs „learningmusic“ läuft komplett im Browser (Quelle: Ableton, Screenshot)

Wir haben das Ganze in Chrome (Windows) kurz ausprobiert und ziehen ein positives Fazit. Natürlich kann man hier nicht komplette Tracks bauen – dazu braucht man eine richtige Software wie Ableton – aber die wesentlichen Elemente werden schnell und einfach erklärt. Leider gibt es „learningmusic“ derzeit nur auf Englisch, aber das ist zu verkraften. Denn die zur Verfügung gestellten Instrumente lassen sich trotzdem bedienen und dazu kommt, dass bei der Musikproduktion ohnehin kaum ein Weg an grundlegenden Englischkenntnissen vorbei führt.

Wer sich die Theorie sparen möchte, kann auch direkt zum „Playground“ springen und dort mit einigen einfachen Tools spielen.

Für Fortgeschrittene lohnt sich zudem ein Blick auf umfassendere Online-DAWs, wie beispielsweise Soundation, Audiotool oder iO 808 (Emulation einer Roland TR-808). Für Einsteiger gibt es zudem auch den Magix Music Maker in einer kostenlosen Version.

Quelle: Ableton