Bitcoin-Alternativen: Diese 3 Altcoins solltet ihr kennen

Selim Baykara

Bitcoin ist die bekannteste Kryptowährung – inzwischen gibt es aber zahlreiche andere virtuelle Zahlungsmittel, die teilweise noch viel mehr zu bieten haben. Wir stellen euch drei Bitcoin-Alternativen vor, die ihr auf dem Schirm haben solltet.

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Spätestens seit dem Boom um Kryptowährungen seit Ende des letzten Jahres dürfte fast jeder von Bitcoin gehört haben. Die virtuelle Währung basiert auf der Blockchain-Technologie und ermöglicht Zahlungen ohne zentrale Instanzen wie Banken oder Finanzinstitutionen. Experten prognostizieren aber schon seit längerem ein Ende des Hypes. Genau deswegen schauen sich viele Leute inzwischen nach Alternativen zu Bitcoin um – nicht zuletzt deshalb, um durch geschickte Investitionen einen saftigen Gewinn einzustreichen.

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Verrückte Kryptowährungen: Diese Coins gibt es wirklich.

Bitcoin-Alternativen: Die drei interessantesten Altcoins

Bitcoin ist zwar immer noch der Platzhirsch, weil am bekanntesten und am längsten am Markt. Mit den sogenannten Altcoins gibt es aber längst zahlreiche Alternativen. Diese alternativen Währungen funktionieren teilweise ebenfalls mit der Blockchain, teilweise haben sie aber eine etwas andere technologische Basis. Was die Situation so kompliziert macht, ist die schiere Anzahl an Alternativen.

Es gibt hunderte Altcoin: Darunter befinden sich neben ernsthaften Konkurrenten für Bitcoin auch viele Währungen, die es in einigen Jahren wohl nicht mehr geben wird. Mit den Dogecoins gibt es inzwischen sogar eine satirische Kryptowährung. Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, stellen wir euch hier drei Bitcoin-Alternativen vor, die ihr auf jeden Fall auf dem Schirm haben solltet.

Ethereum

Ethereum gilt derzeit als Nummer 2 hinter Bitcoin. Ethereum basiert ebenfalls auf der Blockchain, das Konzept ist aber etwas weiter gefasst. Während Bitcoin hauptsächlich für finanzielle Transaktionen gedacht ist, soll Ethereum alle möglichen Anwendungen unterstützen. Die Idee dahinter ist, Anwendungen ohne zentrale Server über die Blockchain zu verwalten. Das eignet sich sowohl für Social-Media-Plattformen, Messaging-Apps, Verträge oder Micro-Payments. Ein weiterer Vorteil: Bei Ethereum ist Mining (zumindest in begrenztem Maß) immer noch profitabel.

Ripple

Eine weitere interessante Alternative auf Blockchain-Basis ist die Kryptowährung Ripple. Ripple hat sich auf Zahlungsprotokolle für Banken spezialisiert und will das derzeit gängige System revolutionieren, in dem Banken Zahlungen untereinander abwickeln. Der Clou: Ripple ermöglicht die Beglaubigung von Zahlungen über die Blockchain, also dezentral unter Umgehung des im Moment verwendeten internationalen Zahlungsprotokoll SWIFT. Das soll kostengünstiger, schneller und sicherer sein – und genau deshalb prognostizieren Experten Ripple eine goldene Zukunft.

IOTA

Als Hauptproblem von Blockchain-basierten Kryptowährungen gilt die Skalierbarkeit. Da für jede Transaktion ein neuer Block zur Blockchain hinzugefügt wird, gerät das System ab einer bestimmten Anzahl von Transaktionen an seine Grenze. Genau das kann man derzeit bei Bitcoin beobachten. Transaktionen dauern immer länger, außerdem steigen die Gebühren, weil die erforderliche Rechenleistung immer weiter zunimmt.

Hier setzt IOTA an: Die Kryptowährung basiert auf einer Weiterentwicklung der Blockchain, dem sogenannten Tangle und soll unbegrenzt skalierbar sein. Die Technologie soll vor allem beim Internet der Dinge (IoT) zum Einsatz kommen. Hauptvorteil: IOTA ist so leichtgewichtig, dass sogar Mini-Rechner, beispielsweise in Fahrzeugen, Smartphones, Drohnen, Laptops und anderen vernetzten Geräten Transaktionen verarbeiten können.

Diese drei Beispiele sind natürlich nur die Spitze des Eisbergs. Wie erwähnt, gibt es noch zahllose andere Kryptowährungen. Kennt ihr noch andere interessante Alternativen zu Bitcoin, die ebenfalls eine Erwähnung verdient haben? Schreibt es uns in den Kommentaren!

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