Burgertime Klon

Marco Kratzenberg

Burgertime war Anfang der 80er ein beliebtes Spielhallen-Spiel. Der Koch Dr. Pepper musste Leitern rauf und runterklettern, um die einzelnen Bestandteile eines Burgers zusammenzufügen. Dieser nette Klon des Spiels weckt nostalgische Gefühle.

Dr. Pepper rennt über Leitern und Plattformen, auf denen die einzelnen Teile der Hamburger verteilt sind. Beim Darüberlaufen lösen sie sich von der Plattform und fallen jeweils eine Etage tiefer. Sobald alle Zutaten auf dem Teller gelandet sind, gibt es Punkte. Wenn alle Teller voll sind, geht es in den nächsten Level. Und alles wird untermalt durch die übliche, gutgelaunte Spielautomatenmusik.

Generell hört sich das einfach an und die Steuerung des Spiels ist auch einfach. Mit den Pfeiltasten des Nummernblocks steuert man nach oben und unten, rechts und links. Aber man benötigt auch noch die Strg-Taste. Die verstreut nämlich Pfeffer und der dient nicht dazu, die Hamburger zu würzen, sondern soll die Gegner betäuben. Diese heißen Mr. Hot Dog, Mr. Pickle und Mr. Egg. Berühren Sie unseren rennenden Koch, dann ist er aus dem Spiel. Werden sie allerdings mit Pfeffer bestäubt, dann sind sie erst einmal außer Gefecht gesetzt und man kann sie passieren. Ebenfalls kann man sie erledigen, indem man mit dem Herabtreten der Hamburgerteile wartet, bis sie darunter sind. Fällt ein Teil darauf, sind sie erledigt.

Burgertime war zu seiner Zeit sehr erfolgreich und auf allen damals verbreiteten Computersystemen verbreitet. Das kleine Spiel macht auch heute noch Spaß. Das ganze Spiel besteht aus einer Datei und direkt nach dem Start kann man loslegen. Es gibt keine Möglichkeit zu speichern und auch den Sound kann man innerhalb des Spieles nicht ausschalten. Der kann recht nervig werden und so ist es durchaus angeraten, den Windows-Sound vor Beginn des Spiels auszuschalten.

Burgertime ist Freeware und kann auch auf einem USB-Stick mitgenommen bzw. gespielt werden. So eignet sich das Game auch als Zeitvertreib auf dem Bürorechner, ohne dass man es installieren müsste.

Zu den Kommentaren

Kommentare

* Werbung