Alpine zeigt 9-Zoll-CarPlay-Display für 2.500 Dollar

Thomas Konrad 2

Alpine, ein Anbieter von Nachrüstungslösungen, hat am Freitag ein neues CarPlay-Display vorgestellt. Der 2.500 US-Dollar teure 9-Zoll-Monitor passt allerdings nur in eine Modellreihe.

Alpine zeigt 9-Zoll-CarPlay-Display für 2.500 Dollar
Bildquelle: Alpine.

Das Alpine CarPlay-Display, Modellbezeichnung i109-WRA, lässt sich nur im Jeep Wrangler nachrüsten. Ein Modell aus dem Jahr 2011 muss es dafür mindestens sein.

Die Display-Einheit hat einen berührungsempfindlichen Bildschirm. Siri lässt sich mithilfe einer Schaltfläche am Bildschirm steuern. Oder — je nach Auto — über Schalter am Lenkrad. Dazu gibt es unter anderem ein FM/AM-Radio, Unterstützung für eine Rückfahrkamera und einen AUX-Eingang. Integriert ist auch ein 24-Bit-Digital-Analog-Wandler.

Andere Knöpfe rund um das Display fungieren als Hometaste, bieten Schnellzugriff auf die Navigation via Apple Maps oder schalten auf die Rückfahrkamera.

Bluetooth fehlt: Das iPhone muss man also per Lightning-Kabel mit dem Auto verbinden.

Als iOS in the Car ging Apples CarPlay 2013 an den Start. Vorgestellt hatte Eddy Cue die In-Auto-Funktionen auf der Entwicklermesse WWDC im Sommer. 2014 boten unter anderem Mercedes und die Skandinavier von Volvo erste Automodelle an, die mit Apples System kompatibel waren. Die Autobauer zeigten funktionierende Prototypen auf dem Genfer Autosalon im Frühjahr 2014.

Weitere Hersteller, die CarPlay ab Werk verbauen, kamen später hinzu. Darunter BMW, Rolls Royce (auch in der BMW-Gruppe), Cadillac, Lamborghini und der Stuttgarter Autobauer Porsche. Nachrüsten war allerdings von Anfang an ein Problem: Produkte fehlten auf dem Markt. Und: Meist ist eine direkt verbaute Einheit komfortabler in puncto Bedienung.

Die ist bei CarPlay übrigens sehr flexibel: Hersteller können Drehknöpfe oder Auswahlbuttons am Rand verbauen. Aber auch berührungsempfindliche Bildschirme sind möglich: Apple gibt nicht einmal vor, ob es sich um einen druckempfindliches Panel oder neuere kapazitativ tätige Bildschirme handeln muss.

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