CarPlay-Konkurrent: Microsoft stellt Windows-im-Auto-Konzept vor

Thomas Konrad 12

Auf seiner Entwickler-Konferenz Build hat Microsoft das Konzept einer Windows Phone-Integration für Automobile vorgestellt. Ähnlich wie Apples CarPlay-Lösung lässt sich das Smartphone damit bequem vom Bordsystem aus steuern.

CarPlay-Konkurrent: Microsoft stellt Windows-im-Auto-Konzept vor

Microsofts CarPlay-Pendant präsentiert sich im typischen Metro-Design, bringt Karten, Musik, Telefonie und mehr in die Mittelkonsole.  Häufig benötigte Funktionen können Anwender auf einer Start-Seite festpinnen. Dort zeigt das System auch wichtige Informationen wie Tempo-Limits an.

Auch Entwickler können Apps für das System anbieten, verriet Microsofts Steve Teixeira. Unter Beachtung entsprechender Richtlinien sogar solche, die während der Fahrt zum Einsatz kommen. Ein parkendes Auto könne entsprechend jede beliebige Applikation auf seiner Konsole wiedergeben.

Zur Verbindung des Smartphones mit dem Bordsystem verwendet Microsoft den Mirrorlink-Standard. Bislang kommt der nur in Sonys Xperia Z-Geräten und Nokias Symbian-Telefonen zum Einsatz, weiß The Verge. Volkswagen, Honda, Toyota und Citroen wollen ihre Autos damit künftig ausstatten.

Mehr Screenshots ein und kurzes Video der Demonstration, die nicht ohne Absturz vonstattenging, findet man bei The Verge.

Apples Lösung, CarPlay, funktioniert ähnlich, wirkt auf den ersten Blick aber weiter reduziert als der Konkurrent aus Redmond. Auch im Falle von CarPlay schließt man das iPhone über ein Kabel an die Mittelkonsole an. Als Schnittstelle entschied sich Apple für Lightning; ab dem iPhone 5 lässt sich das System, das ursprünglich iOS im Auto hieß, nutzen.

CarPlay passt sich an mehrere Hardware-Systeme in der Mittelkonsole an, lässt sich mithilfe von Sprachbefehlen, Bedienelementen am Lenkrad sowie Drehknöpfen und normalen Tasten auf der Mittelkonsole bedienen. Die wichtigsten Funktionen - Karten, Telefon, Nachrichten und Musik - sind dann auf dem Bildschirm verfügbar. Zusätzlich gibt es Apples Podcast-App und andere Streaming-Dienste.

Artikelbild: The Verge 

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