PC Cleaner - die besten Gratis-Tools

Marco Kratzenberg

Auf einem Computer sammeln sich mit der Zeit viele Überbleibsel an. Reste von Installationen, unnütze Autostarteinträge und mehr. Verschiedene PC-Cleaner nehmen sich des Problems an. Wir stellen die besten vor.

PC Cleaner - die besten Gratis-Tools

Beim Reinigen des PCs gibt es zwei verschiedene Konzepte. Die meisten Programme konzentrieren sich auf einige, wenige Probleme und kümmern sich um die sehr gründlich. Die andere Fraktion verkauft sich als Allheilmittel und ist meist in der kommerziellen Ecke zu finden. Die Schwierigkeit dieser „Alleskönner“ liegt darin, dass sie so schwer zu zügeln und zu verstehen sind. Sie gehen oft mehrere Baustellen gleichzeitig an und der Anwender merkt wegen der Masse der angeblichen Probleme erst hinterher, dass ihm wichtige Daten fehlen und Programme nicht mehr laufen. Oft genug verzichten diese Tools auch noch auf die Möglichkeit einer vorherigen Sicherung.

Mit CCleaner die Festplatte aufräumen.

Ich stelle hier also einige gute PC-Cleaner vor und fange mit den Spezialisten an. Den Tools, die sich entweder nur oder einzeln um bestimmte Problemstellungen und Überreste kümmern und sie beseitigen.

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So installiert ihr CCleaner (mit individuellen Einstellungen).

Ein PC Cleaner für Registry, Festplatte und Temp-Ordner

Programme legen Dateien an. Das ist oft ihr Zweck. Aber sie legen eben auch Dateien an, die nur kurz gebraucht werden. Diese temporären Dateien werden oft genug nicht oder nur unzureichend entfernt. Das hat zwei negative Auswirkungen. Die Überreste müllen die Festplatte voll und die Überreste können verräterische Spuren enthalten. Beides wollen wir nicht.

Für eine Software ist es allerdings schwer zu entscheiden, was Müll ist und was noch gebraucht wird. Am besten ist also eine Lösung, in der alle bekannten „Müllerzeuger“ bereits eingespeichert sind, so dass es weiß, wo gesucht werden muss. So ein Programm ist die Freeware CCleaner. Wer sich daran stört, dass es alle Nase lang Updates dieses Programms gibt, der hat das Prinzip nicht verstanden.

Nicht nur, dass es immer wieder Updates der unterstützten Software gibt, eine Community rund um diesen PC-Cleaner liefert auch immer wieder neue Profile nach, die dann die Speicherorte des Mülls verschiedenster Programme enthalten.

CCleaner bietet uns keine gefährliche „Ein-Klick-Lösung“. Stattdessen werden die Abteilungen „Cleaner“ (Windows, Browser und Anwendungen), Registry, Deinstallation, Autostart und Festplattenwiper einzeln abgearbeitet. Bei Registry-Änderungen legt das Tool eine Sicherung an. Und der Festplattenwiper kann den freien Platz der Harddisk mit zufälligen Zeichen überschreiben, um noch die letzten Spuren zu killen.

Auf der nächsten Seite: PC Cleaner für die Autostart-Gruppe

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