CinemaDrape

Marco Kratzenberg

Das kleine Tool CinemaDrape ermöglicht ablenkungsfreies Betrachten ausgewählter Bildschirmbereiche und dunkelt den Rest einfach ab. So kann man sich auf Videos konzentrieren oder während der Arbeit den Bildschirmfokus festlegen.

Hier ein Fenster, dort ein Fenster und innerhalb der Fenster noch jede Menge Ablenkungen um den eigentlich interessanten Inhalt. Was gern als Vielfalt und Multitasking gepriesen wird, kann in bestimmten Situationen ganz schön ablenken. Und in genau diesen Situationen empfiehlt sich dann der Einsatz der Freeware CinemaDrape.

CinemaDrape dunkelt den Bildschirm ab

YouTube ist ein gutes Beispiel. Auf einer großen Webseite mit Sidebar, Kommentaren, Überschriften und Bewertungsoptionen befindet sich mittendrin das relativ kleine Filmfensterchen, um das es eigentlich geht. Wenn man sich da mal längere Videos störungsfrei ansehen will und eine Vollbilddarstellung wegen der Auflösung sinnlos ist, schlägt die große Stunde von CinemaDrape.

Das Programm selbst ist sehr klein und kann wahlweise installiert oder von einem USB-Stick betrieben werden. Die verschiedenen Versionen könnt Ihr downloaden, indem Ihr mit der Maus am CinemaDrape Downloadbutton über das kleine i fahrt!

Sofort nach dem Start wird der Bildschirm schwarz – bis auf einen kleinen Infobereich. Der klärt uns über die grundlegenden Programmfunktionen auf. Hier erfahren wir z.B., dass man durchaus gleich mehrere Rahmen um wichtige Bereiche ziehen kann, deren Inhalt dann sichtbar bleibt, während alles andere schwarz ist. Apropos schwarz: Natürlich können wir auch andere Farben wählen und festlegen, wie stark die „Opacity“ sein soll – die „Undurchschaubarkeit“. All das uns mehr legen wir in einem Menü fest, das wir jederzeit durch einen Rechtsklick auf den schwarzen Bereich erreichen.

CinemaDrape ist extrem clever

Wenn man ein bisschen mit CinemaDrape herumspielt, entdeckt man sehr raffinierte Möglichkeiten. Fährt man beispielsweise mit der Maus über den ausgewählten Rahmen, dann wird der blau. Ein Rechtsklick darauf eröffnet dann die Möglichkeit, voreingestellte Standardgrößen zu nutzen oder sogar die Maße des sichtbaren Bereiches pixelgenau manuell einzutragen.

Ein Rechtsklick irgendwo im dunklen Bereich öffnet das generelle Menü. Hier können wir dann spezielle Features nutzen, wie etwa die Option, dass nur genau das Fenster unter dem Cursor sichtbar bleibt. Hier können wir auch häufig gebrauchte Layouts speichern und jederzeit wieder abrufen.

CinemaDrape ist übrigens nicht nur Multimonitorfähig, es unterstützt sie auch einzeln. Beim Start werden alle angeschlossenen Monitore abgeblendet. Im Menü können wir sie dann sogar einzeln anwählen und beispielsweise einen Monitor dunkel schalten, während der zweite unangetastet bleibt. So konzentriert man sich bei bestimmten Arbeiten auf die Anzeige eines Monitors, während man auf dem anderen ein Protokoll führt – genial!

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