Cortana erinnert an Versprechen, die per E-Mail gemacht wurden

Peter Hryciuk

Cortana hat eine neue Funktion gelernt, mit der ihr an gemachte Versprechen erinnert werdet. Das Ganze funktioniert systemübergreifend auf PCs, Tablets und Smartphones mit Windows 10. Zukünftig sollen aber auch Android und iOS folgen.

Cortana: Automatische Erinnerungen.

Cortana erinnert an Versprechen - unaufgefordert

Microsoft hat der eigenen Sprachassistentin Cortana eine neue Funktion beigebracht. Wenn gewünscht, kann Cortana zukünftig an Versprechen erinnern, die man nicht bewusst gespeichert hat, wie es beispielsweise bei Terminen oder normalen Erinnerungen der Fall ist. Dazu durchforstet Cortana die E-Mails des Benutzers und speichert selbstständig Benachrichtigungen. Zur richtigen Zeit wird der Nutzer über die per E-Mail gemachte Ankündigung informiert, sodass diese bei Bedarf wahr gemacht werden kann.

Wurde in einer E-Mail an einen Kollegen also beispielsweise geschrieben, dass man zu der und der Zeit an dem Tag anrufen wird, erkennt Cortana den Tag sowie die Uhrzeit und erinnert den Benutzer am PC, Smartphone oder Tablet an dieses Versprechen. Gleichzeitig soll die Technologie individuell entscheiden, wann der Benutzer informiert wird. Je nach Situation benötigen verschiedene Erinnerungen unterschiedliche Vorlaufzeiten, um noch erfüllt werden zu können. Das alles soll Cortana nun automatisch erkennen, auswerten und die entsprechenden Benachrichtigungen liefern.

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Automatische Erinnerungen nur auf Wunsch

Um Datenschutzbedenken von vornherein auszuräumen, hat sich Microsoft dazu entschlossen, diese Funktion nicht werksseitig zu aktivieren. Möchte man die automatischen Erinnerungen von Cortana nutzen, muss man diese Funktion selbstständig aktivieren. Ausprobieren können wir diese Funktion in Deutschland bisher nicht. Microsoft hat die automatischen Erinnerungen durch Cortana zunächst nur in den USA freigeschaltet. Ob und wann Cortana diesen Mehrwert auch in Deutschland bietet, ist nicht bekannt. Aktuell wird zudem nur Windows 10 unterstützt. Zukünftig sollen Android und iOS folgen.

Quelle: Windows-Blog

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