Mit der Veröffentlichung des Quellcodes von Android 4.0 „Ice Cream Sandwich“ am gestrigen Abend können sich nun die Modder an die Arbeit machen und die neueste Iteration des mobilen Betriebssystems in ihre ROMs integrieren. Vorneweg und bestimmt auch am sehnlichsten erwartet: die CyanogenMod, die in der ICS-Version die „Seriennummer“ 9 tragen wird. Per Twitter hat das Team gerade den Startschuss für die Entwicklung der CM9 gegeben.

 

android ice cream sandwich

Facts 

„... wir legen dann mal los. Schaut in zwei Monaten wieder vorbei :)“ So kann man den Tweet von CM-Mitglied „Cyanogen“, in der Echtwelt bekannt als Steve Kondik, salopp übersetzen. Versehen ist das Ganze noch mit den Hashtags #cm9 und #ics – damit ist klar, wovon die Rede ist: Die Jungs machen sich daran, die CyanogenMod 9 auf Basis von Android 4.0 ICS zu basteln und rechnen in etwa zwei Monaten mit einer finalen Version.

Diese zwei Monate sind natürlich nicht in Stein gemeißelt. Nicht umsonst heißt die erste und wichtigste Regel der CyanogenMod „No ETAs“, also „Keine Zeiteinschätzungen“ -- wobei dieser Tweet strenggenonmmen die eherne Regel bricht. Festnageln würde ich das Team so oder so nicht auf einen finalen Release Mitte Januar, erste Nightlies oder Beta-Versionen dürften aber schon vorher ihren Weg auf ausgewählte Android-Smartphones finden, die im Besitz von mutwilligen mutigen und willigen Usern sind.

Insgesamt freuen wir uns aber, dass eben nicht nur der Android 4.0-Quellcode so früh schon freigegeben wurde, sondern dass die Modding-Community genauso zeitnah auf den Zug aufspringt und sich mit Freuden an die Arbeit macht – das kann für uns Nutzer alles nur positiv sein.

Wir melden es natürlich, sobald erste Versionen der CyanogenMod 9 oder andere brauchbare Custom-ROMs auf Ice Cream Sandwich-Basis auftauchen. Wir in der Redaktion freuen uns übrigens am meisten auf die CM9 auf unseren eigenen Smartphones und natürlich auf dem HP Touchpad. Wie sieht's bei euch aus? Eure Meinung in die Kommentare.

Tweet von Cyanogen [via smartdroid.de]