CyanogenMod 9: Neues zu Portierung und Geräte-Unterstützung

Frank Ritter 5

Steve Kondik aka Cyanogen hat sich mal wieder zu Wort gemeldet und berichtet im Blog der CyanogenMod über die aktuellen Fortschritte der Portierung und verkündet neue Geräte, die in Kürze offiziell unterstützt werden sollen.

CyanogenMod 9: Neues zu Portierung und Geräte-Unterstützung

Zunächst erläutert Cyanogen, dass die Arbeit der Portierung von CM9 auf diversen Geräte an manchen Stellen stockt. Grund sind die erheblichen Änderungen, die Google an der Architektur von Ice Cream Sandwich vorgenommen hat. Dadurch wird es für das CM-Team komplizierter, an manche Subsysteme heranzukommen, wie etwa die Kamera. Auch Grafiktreiber sind ein problematischer Aspekt, da diese in den meisten Fällen nicht quelloffen zur Verfügung stehen – die Jungs aus der CyanogenMod-Mannschaft haben aber bereits einige „clevere“ Workarounds gefunden.

Insgesamt ist man bei der Übernahme alter Features aus der CM7 ein wenig nach dem „Tabula Rasa“-Prinzip vorgegangen: Es wurde ein stärkeres Augenmerk auf Design und Integration der Einstellungen gelegt. Das heißt, dass die Einstellungen aus einem eigenen Menüpunkt – wie noch in der CyanogenMod 7 – in die bereits vorhandenen Menüpunkte der Android-Einstellungen verschoben werden. Des weiteren werden einige Einstellungen und die „CMparts“-App abgeschafft. Kondik erklärt, dass sein Ziel bei CM7 ist, eine gute Balance zwischen Anpassbarkeit und gelungenen Standard-Einstellungen zu liefern. Der Nutzer soll das Gefühl haben, dass CyanogenMod 9 die Firmware ist, mit der sein Smartphone hätte ausgeliefert werden sollen.

Zum Thema der Geräteunterstützung zählt Steve Kondik die Smartphones und Tablets auf, für die man CM9 bereits selbst kompilieren kann – Nexus S und Galaxy Nexus, Samsung Galaxy Tab 10.1 (WLAN und T-Mobile-Version) sowie HP TouchPad und Motorola XOOM. Weitere Geräte werden jedoch in Kürze folgen. Kondik nennt hier die Samsung-Geräte mit Exynos, also in erster Linie das Samsung Galaxy S II und Samsung Galaxy Note. Danach ist geplant, die Unterstützung auf Geräte mit den Snapdragon-Chipsätzen MSM8660 (z.B. im HTC EVO 3D enthalten) und 7×30 (HTC Desire Z) auszudehnen. Noch unklar ist, ob der Support auch auf die QSD8x50-SoC-Familie (Nexus One, HTC Desire) ausgeweitet werden kann – Kondik gibt sich aber zuversichtlich: Die Antwort auf solche Fragen sei fast immer „ja“.

Allerdings werde das Rennen um den Auslieferungstermin – so gerne das CM-Team dieses sonst gewinne – zwischen den Herstellern und dem CyanogenMod-Team zur Bereitstellung von Ice Cream Sandwich aufgrund des hohen Aufwands der Portierung dieses Mal wohl unentschieden ausgehen, so Kondik weiter. Uns soll es recht sein, solange die CM9 deutlich näher an dem ist, was Google mit Android 4.0 „Ice Cream Sandwich“ vorhatte.

Sobald es Neuigkeiten zur CM9 und dem CyanogenMod-Team gibt, lest ihr diese natürlich bei uns.

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